01. Oktober 2010

CALMARES - Poesie der Effizienz

Die Energiesparlampe ist in aller Munde. Die einen preisen Sie als leuchtenden Pfad in eine bessere Zukunft, die anderen verteufeln sie als technokratisches, emotionsloses Unding einer ganz auf Energieeffizienz getrimmten Epoche. Beide Argumente haben Bestand: Energiesparlampen entlasten die Energiebilanz und halten wesentlich länger als Leuchtmittel mit Wolframfäden, doch fehlt ihnen oft die vertraute formale Qualität und der warme «Lichtklang» einer traditionellen Glühlampe.

Der neuste Entwurf des Lichtdesigners Tom Strala besteht aus mehreren Dutzend Energiespar-Leuchtstoffröhren, die je 24 Watt Energie verbrauchen [Bild: Strala AG]

Strala schaltet mit «Calmares I» 73 Stück bzw. mit «Calmares II» 13 Stück zu einem kugelförmigen Leuchter zusammen [Bild: Strala AG]

Basis der Konstruktion sind weisse Aluminium-Rohre, welche auf einer kugelförmigen Basis montiert sind [Bild: Strala AG]

An deren Spitze ist je eine der 22 cm Durchmesser grossen Energiesparleuchten des Typs «Circolux» von Osram montiert [Bild: Strala AG]

Der Effekt der konzentrisch arrangierten Energiespar-Leuchtstoffringe der «Calmares» kommt dem eingefrorenen Standbild einer Feuerwerks-explosion nahe [Bild: Strala AG]

Sie erstrahlt ähnlich einer Supernova am Sternenhimmel und verbreitet ein warmes, atmosphärisches und blendfreies Licht [Bild: Strala AG]

Tom Strala wurde 1974 in Schaffhausen geboren. Das Architekturstudium an der ETH schloss er im Jahre 2001 ab [Bild: Strala AG]

Der Zürcher Lichtdesigner Tom Strala nimmt sich mit seiner Leuchtskulptur «Calmares», die vorerst in zwei Grössen erhältlich ist, dieses zeitgeistigen Dilemmas an. Sein neuester Entwurf besteht aus mehreren Dutzend Energiespar-Leuchtstoffröhren, die je 24 Watt Energie verbrauchen. Strala schaltet mit «Calmares I» 73 Stück bzw. mit «Calmares II» 13 Stück zu einem kugelförmigen Leuchter zusammen. In dieser Häufung und präzisen Anordnung wird aus dem Unding der Sparlampe ein anmutiges Objekt von eigenartiger, futuristischer Schönheit.



Basis der Konstruktion sind weisse Aluminium-Rohre, welche auf einer kugelförmigen Basis montiert sind. An deren Spitze ist je eine der 22 cm Durchmesser grossen Energiesparleuchten des Typs «Circolux» von Osram montiert, deren Lichtkraft dem einer Standard-Glühbirne mit 150 Watt Verbrauch entspricht. Die 1,5 Meter Durchmesser grosse Lichtskulptur «Calmares I» erzeugt stattliche 124.100 Lumen Licht - dies bei einem Energieverbrauch von total 1.700 Watt. Damit lassen sich grosse Foyers, Lounges, Hoteleingänge, Kongresshaus-Entrées oder Nachtklubs stimmungsvoll beleuchten. Für denselben Lichtertrag wären über zweihundert 60-Watt-Glühlampen nötig, die das Siebenfache an Energie verbrauchen würden. Die mit 0.7 Meter Durchmesser auch für den Heimgebrauch geeignete «Calmares II» bringt es auf 22.100 Lumen Leuchtkraft - dies entspricht gut drei Dutzend konventioneller Glühlampen.

Der Effekt der konzentrisch arrangierten Energiespar-Leuchtstoffringe der «Calmares» kommt dem eingefrorenen Standbild einer Feuerwerks-Explosion nahe. Sie erstrahlt ähnlich einer Supernova am Sternenhimmel und verbreitet ein warmes, atmosphärisches und blendfreies Licht. Sie fügt sich genau so spannend als Blickfang in moderne Architektur ein wie sie traditionelle Bausubstanz mit ihrer radikalen Formensprache konterkarieren kann. Die «Calmares»-Leuchten verleihen dem Thema der Effizienz eine anmutige, poetische Note und widerlegen das gängige Vorurteil, dass Energiesparmittel ein unsinnliches, «kaltes» Licht erzeugen.

Tom Strala baut die «Calmares I» zum Stückpreis von 12.500 Franken in einer limitierten Auflage von 15 Stück bzw. die «Calmares II» zum Preis von 2.200 Franken in einer Edition von 125 Exemplaren.

Über den Lichtdesigner Tom Strala

Tom Strala wurde 1974 in Schaffhausen geboren. Das Architekturstudium an der ETH schloss er im Jahre 2001 ab. Auf einer anschliessenden Stipendienreise nach Brasilien (Erich Degen Stiftung – Thema: „Der gebaute Glaube an eine bessere Welt“) lernte er, traditionelle Sichtweisen zu durchbrechen sowie spielerisch nach eigenen Ideen zu suchen. Im gleichen Jahr gründete Tom Strala in Zürich sein Designbüro STRALA. In den vergangenen Jahren hat Strala eine Kollektion von Kunstobjekten geschaffen, die exklusiv entwickelt und in limitierter Auflage handgefertigt wird. Ideen sind nicht Zufall oder Intuition, sondern ein Prozess. 2007 führte Tom Strala als Jurypräsident den ersten Schweizer „Innovation and Design Award“ zum Erfolg. Seit dem Jahr 2008 ist Strala als Aktiengesellschaft eingetragen. Die Objekte von Strala sind exklusiv in der Galerie an der Dufourstrasse in Zürich erhältlich.




 
 

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