28. April 2010

Besuchermagnet - Die Biennale für Internationale Lichtkunst

Bergkamen, Bönen, Fröndenberg/ Ruhr, Hamm, Lünen und Unna sind die eher unbekannten Städte der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010. Derzeit sind diese Städte im östlichen Ruhrgebiet jedoch die Hauptstädte der Kultur: international renommierte Künstler stellen Ihre Werke in 60 Privaträumen aus und ziehen Besucher aus der ganzen Welt an.

Die Biennale für Internationale Lichtkunst zieht Besucher aus der ganzen Welt in das östliche Ruhrgebiet [Bild: Biennale für Internationale Lichtkunst gemeinnützige Gesellschaft mbH]

Moon Dust (Apollo 17), 2009/10, auf dem Dachboden von Bestattungen Groß, Unna, Courtesy: Galerie Nordenhake, Berlin/Stockholm, Spencer Finch [Bild: Stefan Müller]

Gemeinschaftsarbeit, 1998, im Wohnzimmer des Ehepaares Grziwotz, Bergkamen, Courtesy: Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig [Bild: Stefan Müller]

Everyone found work here, 2010, in der Scheune der Familie Lüblinghoff, Bönen [Bild: Stefan Müller]

Lamentable, 2006, in der Scheune von Familie Middendorf, Bergkamen, Courtesy: Galerie M, Bochum [Bild: Sabine Schirdewahn]

2010, auf dem Dachboden von Herrn Milk, Hamm [Bild: Stefan Müller]

o.T. (Canaletto), 2007, im Wintergarten des Ehepaares Steenhuis, Fröndenberg / Ruhr, Courtesy: Galerie Anselm Dreher, Berlin [Bild: Sabine Schirdewahn]

Cryptic, 2010, im Gemeindehaus "Oase Stentrop", Fröndenberg / Ruhr [Bild: Stefan Müller]

Dominik Lejman im Keller des Gasthofes Timmering, Bönen [Bild: Stefan Müller]

Menschen aus Kanada und den USA, Dänemark, Schweden, Hong Kong, Niederlande, Italien, Frankreich, Großbritannien, Belgien und Spanien haben bereits den Weg in die Region gefunden und sich auf eine Reise durch die Städte und zu den Menschen nach Hause begeben.

Die Besucher erwarten in den Wohnzimmern, Kellern, Hausfluren, in Scheunen und Dachböden, im privaten Schwimmbad, Kinderzimmer und Fitnessraum Werke von weltweit bekannten Künstlern wie Christian Boltanski, Olafur Eliasson, Bruce Naumann, Jenny Holzer, Christian Boltanski, Mischa Kuball und Francois Morellet. Neben Namen bekannter Künstler gibt es jedoch auch zahlreiche junge Künstler, deren Werke eine Entdeckungstour lohnen: Ein mit Musik und Licht poetisch inszeniertes Motorrad des isländischen Künstlers Egill Saebjörnsson auf dem Dachboden eines Hauses in Hamm, die Arbeit „Ghosts are guests“ – Geister als Gäste – von Max Sudhues, die einen Kamin nebst Wohnzimmer in Unna auf unheimlich schöne Weise zum Leben erwecken oder die Installation von Jan-Peter E.R. Sonntag, der die Mühle eines Biobauernhofes in Bönen in grünes Licht von noch nie gesehener Intensität taucht.



„Die Biennale für Internationale Lichtkunst ist ein besonderes Kunsterlebnis im Kulturhauptstadtjahr, denn hier lernen die Besucher neben großartiger Kunst auch die Alltagskultur und die Menschen der Region kennen“, sagt der künstlerische Leiter Matthias Wagner K. Auch die Gastgeber freuen sich über das große internationale Interesse der Biennale, berichten von spannenden Begegnungen und Gesprächen, vermissen jedoch noch ein wenig die Besucher aus der Region.

Die Biennale für Internationale Lichtkunst hat noch bis zum 27. Mai täglich von 10-18 Uhr geöffnet. Einen Überblick über die Kunstwerke und einzelnen Standorte gibt es im Internet unter: www.biennale-lichtkunst.de. Tickets sind erhältlich im  Internet oder aber an Vorverkaufsstellen in den einzelnen Städten.




 
 

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