23. September 2022

Wenn durch Licht Geschichte erlebbar wird

Für jeden Menschen mit schwarzgelbem Herz ist der Besuch des BORUSSEUM ein Muss. Das Vereinsmuseum von Borussia Dortmund wurde umfangreich renoviert und eröffnete im April wieder seine Türen. Die Lichtplanung und -gestaltung für das BORUSSEUM stammen von Felsch Lighting Design aus Hamburg.

Im April 2022 eröffnete das neue „schwarzgelbe Zuhause“, das BORUSSEUM [Bild: Markus Felsch, Felsch Lighting Design GmbH]

„Das BORUSSEUM ist ein Ort im wahrscheinlich schönsten Stadion der Welt, an dem die Vereinsgeschichte nicht nur museal aufbereitet, sondern ‚immersiv‘ erlebbar wird“, erzählt Markus Felsch, der mit seinem Lichtplanungsbüro Felsch Lighting Design für das Licht im neuen Museum verantwortlich zeichnet [Bild: Markus Felsch, Felsch Lighting Design GmbH]

Die sogenannte Schatzkammer des BORUSSEUM [Bild: Markus Felsch, Felsch Lighting Design GmbH]

„Aus dem Zusammenspiel von Licht und Schatten entsteht erst der Kontrast, in dem die Aussage zum Vorschein kommt.“ Nach diesem grundlegenden Prinzip gestaltete Felsch Lighting Design die Lichtführung im BORUSSEUM [Bild: Markus Felsch, Felsch Lighting Design GmbH]

Eine besondere Herausforderung für die Lichtplanung war der Umgang mit dem „BVB-Gelb“. Die CI des BVB gibt mit der Grundfarbe „BVB-Gelb“ auf schwarzem Grund einen prägnanten Kontrast vor, der sich auch in der Ausstellungsgestaltung und im Beleuchtungskonzept wiederfindet [Bild: Markus Felsch, Felsch Lighting Design GmbH]

Lichttechnisch ist es sehr anspruchsvoll, dass bei jeder gewählten Raumlichtintensität das BVB-Gelb gemäß den CI-Vorgaben gleich erstrahlt. Speziell von Markus Felsch entwickelte Lichtlinien mit einer speziellen LED-Technik ermöglichen dies im BORUSSEUM [Bild: Markus Felsch, Felsch Lighting Design GmbH]

Einen besonderen Fokus legten Felsch Lighting Design auf den gezielten Umgang mit gerichtetem und diffusem Licht. Alle indirekten Lichtquellen besitzen einen großen Lichtweitungsfaktor (LwF), also diffuses Licht, alle Akzentlichter haben einen sehr niedrigen LwF und damit ein stark gerichtetes Licht mit einer sehr guten Kontrastausleuchtung. Für die Akzentbeleuchtung kommen die erprobten Twist-Strahler zum Einsatz, die Markus Felsch selbst entwickelt hat [Bild: Markus Felsch, Felsch Lighting Design GmbH]

Das Kino im BORUSSEUM [Bild: Markus Felsch, Felsch Lighting Design GmbH]

„Bilder oder Filme geben das ganzheitliche Erlebnis des BORUSSEUM schwer wieder“, erklärt Markus Felsch. „Es hilft nur, dem Museum einen persönlichen Besuch abzustatten und die schwarzgelbe BVB-Welt mit eigenen Sinnen zu erleben.“ [Bild: Markus Felsch, Felsch Lighting Design GmbH]

Im Jahr 2008 wurde das BORUSSEUM erstmals in der Nordost-Ecke des BVB-Stadions eröffnet. Es war aus einer Faninitiative heraus entstanden und ist bis heute unabhängig von Sponsoren und somit eine werbefreie Zone. Doch das Museum zeigte mit der Zeit Gebrauchsspuren und es bedurfte einer Renovierung. Im April 2022 eröffnete an gleicher Stelle aber in neuer inhaltlicher, dramaturgischer und inszenatorischer Struktur samt aktueller Technik ein neues „schwarzgelbes Zuhause“, das bei den Besucher*innen und Fans Erinnerungen und Emotionen aufleben lässt.



„Das BORUSSEUM ist ein Ort im wahrscheinlich schönsten Stadion der Welt, an dem die Vereinsgeschichte nicht nur museal aufbereitet, sondern ‚immersiv‘ erlebbar wird“, erzählt Markus Felsch, der mit seinem Lichtplanungsbüro Felsch Lighting Design für das Licht im neuen Museum verantwortlich zeichnet. Immersiv bedeutet dabei, dass die Ausstellung auf besondere Weise erlebbar ist. Die Fans und Besucher*innen tauchen förmlich ein in die verschiedenen Themenwelten.

Das neu gestaltete Museum setzt dabei nicht nur die sportliche Entwicklung des Vereins Borussia Dortmund in Szene, sondern dokumentiert auch die Tradition der besonderen Fankultur des BVB. Für einen spielerischen Umgang mit 112 Jahren Vereinsgeschichte sorgen zahlreiche digitale Erlebnis- und Edutainment-Stationen, in denen Fußballgeschichte, große Triumphe und Niederlagen, Tore und Paraden spielerisch zum Leben erweckt werden. Entwickelt wurde die neue Museumskonzeption von den Wiener Ausstellungsgestaltern MACHEN. Laut ihnen ist das BORUSSEUM „angekommen im digitalen Zeitalter und weiterhin ganz dem Motto ‚von Fans für Fans‘ verpflichtet.“ Dabei sind die Themenwelten deutlich räumlich voneinander getrennt. Dadurch gelingt es den Ausstellungsplanern, den Fokus der Besucher auf ein Thema zu lenken und störende Ablenkungen auszublenden. Eine geschickte Kombination verschiedener visueller und auditiver sowie interaktiver Kommunikationspunkte verstärkt das immersive Erleben der Betrachter*innen.

Lichttechnische Herausforderungen
„Aus dem Zusammenspiel von Licht und Schatten entsteht erst der Kontrast, in dem die Aussage zum Vorschein kommt.“ Nach diesem grundlegenden Prinzip gestaltete Felsch Lighting Design die Lichtführung im BORUSSEUM. Die lichttechnischen Kontraste sind dabei natürliche Helligkeitskontraste, aber auch im starken Umfang Variationen der Weißlichtfarborte. Einen besonderen Fokus legten die Hamburger Lichtplaner auf den gezielten Umgang mit gerichtetem und diffusem Licht. Alle indirekten Lichtquellen besitzen einen großen Lichtweitungsfaktor (LwF), also diffuses Licht, alle Akzentlichter haben einen sehr niedrigen LwF und damit ein stark gerichtetes Licht mit einer sehr guten Kontrastausleuchtung. Für die Akzentbeleuchtung kommen die erprobten Twist-Strahler zum Einsatz, die Markus Felsch selbst entwickelt hat.

Eine besondere Herausforderung für die Lichtplanung war der Umgang mit dem „BVB-Gelb“. Die CI des BVB gibt mit der Grundfarbe „BVB-Gelb“ auf schwarzem Grund einen prägnanten Kontrast vor, der sich auch in der Ausstellungsgestaltung und im Beleuchtungskonzept wiederfindet. Dabei war es lichttechnisch sehr anspruchsvoll, dass bei jeder gewählten Raumlichtintensität das BVB-Gelb gemäß den CI-Vorgaben gleich erstrahlt. Speziell von Markus Felsch entwickelte Lichtlinien mit einer speziellen LED-Technik ermöglichen dies nun im BORUSSEUM.

„Bilder oder Filme geben das ganzheitliche Erlebnis des BORUSSEUM schwer wieder“, erklärt Markus Felsch. „Es hilft nur, dem Museum einen persönlichen Besuch abzustatten und die schwarzgelbe BVB-Welt mit eigenen Sinnen zu erleben.“




 
 

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