25. November 2013

Wachstumspotentiale im professionellen Lichtmarkt bestätigt

Ulrich Schumacher, seit 1. Oktober 2013 neuer CEO und Interim-CFO der Zumtobel Gruppe, möchte die konzerninterne Zusammenarbeit stärken und damit Mehrwert für alle Stakeholder schaffen.

Bei der Antrittspressekonferenz in Wien präsentiert Ulrich Schumacher die „Leitlinien zur Führung der Zumtobel Group als Global Player der Lichtindustrie“ [Bild: Zumtobel AG]

Der neue CEO der Zumtobel Gruppe im Lichtforum Wien [Bild: Zumtobel AG]

Ulrich Schumacher, CEO der Zumtobel Gruppe [Bild: AG]

Ulrich Schumacher im Gespräch mit einem Mitarbeiter in Dornbirn [Bild: Zumtobel AG]

„Es ist mein Auftrag, die Zumtobel Gruppe als Ganzes zu optimieren und zu führen”, erläuterte Schumacher in seiner Antrittspressekonferenz am 22. November 2013 in Wien. 



“Wir haben in allen Geschäftsbereichen noch großes Potential, uns effizienter aufzustellen und bislang ungenutzte Synergien zu heben. Wir werden die Kostenstrukturen unserer Werke deutlich verbessern. Im Vertrieb werden wir die guten Kundenbeziehungen weiter stärken und in allen Regionen unser gesamtes Portfolio optimal vermarkten. Wir werden unsere Innovationskraft stärken und durch neue Controls- und Service-Angebote eine höhere Wertschöpfung erreichen. Es ist mein Ziel, die Zumtobel Gruppe so aufzustellen, dass wir in Summe mehr sein werden als die Summe unserer Einzelteile.”

Langjährige Kundenbeziehungen als Vorteil in einem äußerst dynamischen Marktumfeld
Der Technologiewandel von konventioneller hin zu digitaler Lichttechnik verursache, so Schumacher, tiefgreifende Veränderungen in der Lichtindustrie, einschließlich des Markteintritts sehr aggressiver und etablierter Wettbewerber vor allem aus Asien. Die Zumtobel Gruppe sieht der neue CEO in diesem dynamischen Marktumfeld in einer guten Startposition: „Unsere große Stärke sind unsere stabilen, über Jahrzehnte gewachsenen Kundenbeziehungen und unsere gute Marktposition in Europa. Mit allen drei Marken decken wir wesentliche Bereiche der Wertschöpfungskette ab und verfügen so über die Möglichkeit, unseren Kunden aus einer Hand innovative Systemlösungen anbieten zu können.“

Trotz der geringen Bautätigkeit in Europa sieht der neue CEO Chancen für globales Wachstum: „In einem stabilen Konjunkturumfeld erwarten wir ein jährliches Branchenwachstum von 3% bis 4%. Treiber für das Wachstum ist neben der energieeffizienten LED- und Steuerungstechnologie die Nachfrage aus Asien. Deshalb werden wir Schwerpunkte bei den Themen Innovationsführerschaft und Wachstumsmärkte setzen.“ Schumacher setzt dabei auch weiterhin auf Investitionen in die Weiterentwicklung des Produktportfolios.

Synergien heben, Unternehmertum fördern, Prozesse beschleunigen
In der internen Führung setzt der neue CEO der Zumtobel Gruppe auf mehr Unternehmertum und effizientere Prozesse. Damit sollen Synergien im Konzern identifiziert und gehoben werden: „Wir werden ab Dezember im Leuchtengeschäft alle Werke weltweit in nur noch einen globalen Bereich zusammenfassen mit dem Ziel, Kostenstruktur und Auslastung deutlich zu verbessern. Wir werden eine flache, sehr kundennahe Vertriebsorganisation haben, um die Stärken von Zumtobel und Thorn besser zu nutzen. Für alle drei Marken wird es einen eigenen Geschäftsbereich geben mit dem Ziel, das Produktportfolio strategisch zu entwickeln und den time-to-market-Prozess deutlich zu beschleunigen.“

Bei Thorn wird das Outdoor-Portfolio mit innovativen Produkten erweitert, im Bereich Indoor wird das Portfolio mit kosteneffizienten Volumenprodukten weiter ausgebaut. Zudem setzt der neue CEO auf die Themen Controls und Services zur Stärkung der Innovationskraft sowie auf einen weiteren Ausbau des globalen Produktportfolios.

„Eine der größten Stärken der Zumtobel Gruppe sind ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich habe in den letzten Wochen fast alle Standorte besucht und unzählige Gespräche geführt. Ich bin begeistert von dem hohen Wissensstand, dem enormen Engagement und der großen Loyalität der Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen. Wir werden in allen Bereichen und Funktionen unternehmerisches Denken und Handeln und die Eigenverantwortung der Mitarbeiter stärken und machen die Belegschaft so zu unserem größten Wettbewerbsvorteil,“ so Schumacher.

Der CEO setzt auf eine dynamische Unternehmenskultur, die dazu beiträgt, das unternehmerische Handeln in allen Funktionen zu fördern und das Innovationspotential in der Organisation zu heben. Dies beinhaltet auch einen intensiven Best-Practise-Austausch und eine offensive Personalentwicklung hinsichtlich der fachlichen Weiterbildung aller Mitarbeiter und eines frühen Heranführens von jungen Führungskräften an neue Herausforderungen.

„Der globale Lichtmarkt befindet derzeit in einem fundamentalen Umbruch. Die Zumtobel Gruppe ist als einer der wenigen globalen Spieler in einer guten Startposition. Ich bin diesen Job als CEO angetreten, um zu zeigen, wie wir aus einer Mehrmarken-Aufstellung Mehrwert für die Gruppe erreichen können. Es ist mein Ziel, in der Kombination der Stärken aller Brands unseren Marktanteil zu steigern und damit die Grundlage für organisches wie anorganisches profitables Wachstum zu schaffen“, fasst CEO Ulrich Schumacher seinen Auftrag zusammen.




 
 

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