01. Oktober 2017

Projekt des Monats
Oktober 2017

Habel Berlin - Raffiniertes Facelift in bester Lage

Bei Restaurant Habel kann man wohl ohne Übertreibung von einem Restaurant in bester Lage sprechen. Denn das Lokal ist – unglaublich aber wahr – nur fünf Gehminuten vom Berliner Reichstag entfernt. Entsprechend beeindruckend ist auch die Gästeliste, die von hochrangigen Politikern über Künstler bis hin zu bekannten Sportlerpersönlichkeiten reicht. Und das seit vielen Jahren. Denn Restaurant Habel ist in Berlin so etwas wie eine Institution, der das Design-Büro 6vorne vor kurzem ein raffiniertes Facelift verpasst hat.

[Bild: Alexander Schwarz]

[Bild: Alexander Schwarz]

[Bild: Alexander Schwarz]

[Bild: Alexander Schwarz]

[Bild: Alexander Schwarz]

[Bild: Alexander Schwarz]

„Die größte Herausforderung bestand sicher darin, die Tradition eines Ladens, der schon so lange besteht, nicht zu brechen“, erzählt Murat Top, der mit der Leitung des Projekts betraut war. „Trotzdem musste ein neues Konzept her, da das Lokal so wie es war, nicht mehr funktionierte. Das lag einerseits an der Raumaufteilung, andererseits aber auch am nicht durchdachten Lichtkonzept, das aus Stehleuchten und Kerzen bestand“.


Die Raumhöhe von rund fünf Metern stellte für die Lichtplanung ein zusätzliches Problem dar, da sie die Platzierung von Deckenspots praktisch unmöglich machte. „Wir mussten uns also eine Alternative überlegen“, schildert Top. „Deshalb haben wir uns für die Wände als Ausgangsmedium entschieden. Die Deckenleuchten dienen ausschließlich dekorativen Zwecken“.

Ein Konzept, dass Wirkung zeigt und Restaurant Habel ein völlig neues, modernes Aussehen verleiht. In den Hauptrollen: Die filigrane WIRO und die schlanke DOCUS, die den Barbereich mit sanften Gold- und Kupfertönen gekonnt akzentuieren. An den Wänden: DOCUS wall, die für ein dezentes, indirektes Stimmungslicht sorgt und eine warme, einladende Atmosphäre in den Raum bringt.

„Den meisten Kunden ist nicht bewusst, welche Bedeutung dem Licht-Design beizumessen ist“ … fügt Top abschließend hinzu. „In der Regel ist das Licht entweder zu hell, zu dunkel, zu warm oder zu kalt. Dabei entfaltet es besonders im Zusammenspiel mit anderen Elementen der Innenarchitektur eine individuelle Wirkung und wird so zum markanten Punkt innerhalb des Gesamtkonzeptes“.




 
 

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