01. Juni 2014

Projekt des Monats
Juni 2014

Privathaus Bodensee - Licht "aus dem Off"

Licht „aus dem Off“, Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Lichtarten und eine Designaussage – das waren die Themenschwerpunkte bei diesem Beleuchtungskonzept von Baur Lichtplanung, Ulm.

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

[Bild: Marcel Kern, Ulm]

Mit dem Entwurf des Wohnhauses haben die Architekten von Gessler, Bossert und Partner die individuellen Gegebenheiten des Standortes aufgenommen. So entstand durch die moderne und zeitgemäße Architektursprache ein optimaler Bezug zu der Umgebung.

In der Erdgeschossebene wurde eine offene räumliche Nutzung konzipiert,wohingegen im Obergeschoss zwei separate Rückzugs- und Wohnbereiche geschaffen wurden.

Die besondere Anforderung an das Lichtkonzept bestand darin, der unterschiedlichen räumlichen Nutzung gerecht zu werden und gleichzeitig reduziert mit der Auswahl der Leuchten umzugehen. Vertikale Lichtfugen in den Badbereichen sorgen für eine weiche Grundhelligkeit. Die Ausleuchtung des Raumes  wird somit generiert, ohne das die Lichtquelle als solches sichtbar wird.


Diese indirekte Ausleuchtung „aus dem Off“ wurde mit rahmenlosen Deckeneinbauleuchten kombiniert, welche eine akzentuierte, punktuelle Beleuchtung in den Räumen ermöglicht. Die Oberflächen und Materialien kommen hierdurch besonders zur Geltung und bilden in ihrer Reflektion die Grundlage für die atmosphärische Lichtstimmung in den Räumlichkeiten.

Diese Wechselwirkungen zwischen den beiden Lichtarten – „indirekt“ und „direkt“ - finden sich in einem Großteil der Wohnbereiche wieder. Durch die Zuschaltbarkeit und Dimmbarkeit einzelner Lichtgruppen entstehen somit vielfältige Möglichkeiten, die Lichtstimmung der jeweiligen Raumnutzung optimal anzupassen. In vereinfachter Form wurde dieses Grundprinzip auch in den Flur- und Treppenbereichen fortgeführt. Wobei der Flur in der oberen Geschossebene eine „Designaussage“ erhalten hat. Raumübergreifend bilden abgependelte Messingleuchten eine dynamische Licht-Schatten-Wirkung und sorgen mit ihrem körperhaften, diffusen Lichtcharakter für eine spannende Ausleuchtung der Galerie- und Verbindungsfläche.

Im Wohn- und Essbereich wurden in den Fensterlaibungen LED-Profile rahmenlos und flächenbündig eingebracht, welche von der Vertikalen in die horizontale Ebene übergehen. Über dem Esstisch sorgen zwei Hängeleuchten für eine gezielte, blendungsfreie Ausleuchtung der Tischfläche. Durch die Größe der beiden Leuchten entsteht eine Art Baldachinwirkung.




 
 

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