01. Februar 2013

Projekt des Monats
Februar 2013

Hospital Rey Juan Carlos - Licht und Stille

Das neue Hospital Rey Juan Carlos in Móstoles ist ein im öffentlichen Gesundheitswesen integriertes Spital. Es wurde für eine universelle, patientennahe und effiziente Versorgung von über 180.000 Einwohnern von Móstoles und Umgebung entwickelt. Das Krankenhaus, mit einer Investition von über 232,2 Millionen Euro, hat eine Gesamtfläche von 94.705 m² und verfügt, unter anderem, über 570 Betten für Stationär- und Intensivpatienten, 12 OP-Säale, 54 externe Untersuchungsräume, 33 Untersuchungsboxen, 7 UTPR (Unidad Técnica de Protección Radiológica, technische Stahlenschutzeinheiten), 84 Notfall-Stellen, 17 Dialyse-Stationen, 20 Tagesärzte-, 20 Tageschirurgen- und 17 Radiologieeinheiten. Mit dieser neuen Infrastruktur wird Móstoles zur ersten Stadt in der Region, neben der Hauptstadt Madrid, die über zwei öffentliche Krankenhäuser verfügt.

[Bild: Duccio Malagamba]

[Bild: Duccio Malagamba]

[Bild: Duccio Malagamba]

[Bild: Duccio Malagamba]

[Bild: Duccio Malagamba]

[Bild: Duccio Malagamba]

[Bild: Duccio Malagamba]

[Bild: Duccio Malagamba]

Rendering der Falschfarben in 3D [Bild: LAMP S.A.U.]

[Bild: Duccio Malagamba]

[Bild: Duccio Malagamba]

Das Architekturbüro Rafael de La-Hoz Arquitectos hat das neue Krankenhaus in Móstoles gestaltet. "Unsere jüngsten Krankenhäuser und Gesundheitssysteme sind effiziente Einrichungen für die Bürger, aber sie tun es ohne eine unnötig dramatische, manchal fast depressive Architektur", sagt Rafael de La-Hoz. Aus diesem Grund haben die Architekten ein neues Krankenhaus-Modell geschaffen, welches das Beste aus der Spital- und Wohnarchitektur mit Hilfe von drei Grundelementen bietet: Effizienz, Licht und Stille.


Das Hospital Rey Juan Carlos besteht aus einem grossen, prismaförmigen Grundriss mit einer strikten strukturellen Modulation, in dem sich die Behandlungs- und Diagnostikeinheiten sowie die ambulanten Konsultationsräume befinden, strukturiert in drei Module: interne, gemeinsam genutzte und externe Dienste. Der Grundriss trägt zwei ovalförmige Glas-Türme, in denen sich die Spitaleinheiten befinden. Zwei ovalförmige Kronen mit sanften Kurven, die sich sensoriell von den depressiven Formen der rationalistischen “Pillen-Blöcken” abheben, inspirieren sich am Besten, was die heutige Wohnarchitektur zu bieten hat: Beseitigung der Gänge, und damit des Lärms, konzentrische Wege um einen gemeinsamen Innenhof und, vor allem, viel Licht und Stille.

Von Anfang an wurde hier versucht, einen Raum für die Patienten zu schaffen, der fern von den funktionellen Aktivitäten des Krankenhauses liegt. Dazu wurde dieser Raum über einer Grünfläche angeordnet, welche, von den Fenstern der Krankenzimmer aus betrachtet, ihre volle Kraft entfaltet.

In Bezug auf die kreisförmige Struktur des Krankenhauses haben die Architekten versucht, die internen von den externen Durchgängen zu differenzieren, mit dem Ziel, die Weglängen zu minimalisieren. In beiden End-Prismen kann eine innere von einer äusseren Nutzung klar unterschieden werden. Das zentrale Prisma bietet Dienste, die zwangsläufig eine sowohl interne wie externe Zirkulation erfordern, aber ohne sich gegenseitig zu beinflussen. Die Unabhängigkeit der internen und externen Verkehrswege minimiert die Strecken und verdeutlicht die Kommunikation. Kurz ausgedrückt: Dieses Projekt hat versucht, sowohl den Fachkräften wie auch den Patienten des Krankenhauses die Gelegenheit zu bieten, aus einer Umgebung, in der das Licht und die Stille herrschen, einen therapeutischen Nutzen zu ziehen, indem es Räume geschaffen hat, in denen der Aufenhalt im Krankenhaus gewürdigt wird, und zwar sowohl von den Patienten als auch ihren Familien.

Unter den Anforderungen in Bezug auf die Funktionalität, Effizienz und Nachhaltigkeit, hat das Architekturbüro Rafael de La-Hoz Arquitectos entschieden, das Hospital Rey Juan Carlos in Móstoles mit dem benutzerorientierten Beleuchtungskörper CLINIC GAS der von LAMP zu beleuchten. Von allen LAMP- Beleuchtungssystemen für Krankenhäuser, ist CLINIC GAS das umfassendste, denn in diesem Beleuchtungskörper kann sowohl ein direktes wie ein indirektes Licht sowie alle Arten von Gasanschlüssen (DIN, Fro, Afnor etc.) und elektrischen Mechanismen integriert werden. Dank ihres zeitlosen und minimalistischen Designs, verschwinden die Leuchten praktisch aus dem Raum und überlassen die Hautrolle dem Licht. Je nach den Bedürfnissen des Patienten und durch die Kombination von direktem und indirektem Licht, können drei verschiedene Beleuchtungsstimmungen eingestellt werden: Umgebungslicht, Behandlungslicht und Leselicht.

Dank ihrer Ästhetik und den glatten Oberflächen, sind die Leuchten sehr einfach zu reinigen und zu desinf zieren, während ihre Funktionalität und Flexibilität eine optimale Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse des jeweiligen Projektes gewährleisten.

Für jeden spezifischen Raum, von den Krankenhauszimmern bis zu den Geburtsvorbereitungs-Einheiten, haben die Architekten entschieden, die CLINIC GAS - Leuchten an die für die ordnungsgemäße Durchführung der jeweiligen Tätigkeit erforderlichen technischen Spezifikationen anzupassen.

Darüber hinaus haben die Architekten entschieden, die Toiletten der Krankenhauszimmer mit AMBIENT Leuchten mit EVG von LAMP auszustatten. Die Leuchten wurden senkrecht auf der rechten Seite des Spiegels angebracht und beleuchten den Raum auf optimale Weise. Für die übrigen Räume mit CLINIC GAS Beleuchtungkörpern, haben sich die Architekten für Kombinationen mit Dräger-Gasentnahme und BJC-Mechanismen entschieden.




 
 

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