01. Dezember 2009

LED-Technik - Durchbruch in der Außenbeleuchtung

Auch wenn ihr Name nicht jedem ein Begriff ist – gesehen hat sie wohl jeder schon. Die Kofferleuchte von Philips ist ein Klassiker der Straßenbeleuchtung und mit mehr als drei Millionen verkauften Exemplaren in über 40 Jahren zum Inbegriff von schnörkelloser Zweckmäßigkeit geworden. Seit einigen Jahren gibt es mit dem Koffer² eine Weiterentwicklung des Erfolgsmodells, die dem Fortschritt in der Beleuchtungstechnik Rechnung trägt und Bewährtes mit Zukunftsträchtigem verbindet.

CitySpirit LED, Magdeburg, vorher [Bild: Philips Lighting GmbH]

CitySpirit LED, Magdeburg, nachher [Bild: Philips Lighting GmbH]

Schulzentrum Isernhagen bei Hannover [Bild: Philips Lighting GmbH]

Koffer²-Leuchte [Bild: Philips Lighting GmbH]

CitySpirit, Romanshorn, Schweiz [Bild: Elektron AG]

CitySpirit LED [Bild: Philips Lighting GmbH]

Nun stellt der Koffer erneut seine Vielseitigkeit unter Beweis: Da kaum noch ein Zweifel daran besteht, dass die Zukunft im Beleuchtungsbereich der LED-Technologie gehört, schafft Philips mit dem LED-Modul Fortimo erstmals die Möglichkeit, mit der Koffer²-Leuchte eine normgerechte Straßenbeleuchtung auf Basis von Leuchtdioden (LED) zu verwirklichen – Energie sparend und wartungsarm.Am Schulzentrum von Isernhagen bei Hannover wurden im November die ersten Prototypen dieser neuen Kofferleuchtengeneration auf LED-Basis installiert, die der Gemeinde künftig sinkende Energie- und geringe Wartungskosten bescheren werden. Obwohl sie mit einer elektrischen Leistung von nur 30 Watt pro Leuchte 70 Prozent weniger Energie verbrauchen als die bisher genutzten Quecksilberdampf-Hochdrucklampen, sorgen sie mit deutlich höherer Lichtqualität für bessere Sehbedingungen. Das immer noch weit verbreitete Vorurteil gegenüber LEDs, ihr Licht sei kalt, zu grell und ihre Technik noch nicht ausgereift, um herkömmliche Straßenbeleuchtung ersetzen zu können, wird durch das blendfreie weiße Licht der Koffer²-LED-Anlage eindrucksvoll widerlegt.

Höhere Lichtqualität in Verbindung mit deutlich geringerem Energieverbrauch – das klingt nach dem wahr gewordenen Traum von Stadtplanern und Umweltdezernenten. Doch auch die Kämmerer finden inzwischen Gefallen an den neuen Lichtlösungen, denn mittlerweile ermöglicht der technologische Fortschritt ein Preisniveau, das Straßenbeleuchtung mit LEDs nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ökonomischen Gründen zur lohnenswerten Angelegenheit macht. Die Investition in die neue Technik amortisiert sich nach zehn bis 15 Jahren. Und das bei einer für Straßenbeleuchtungsanlagen durchschnittlichen Nutzungsdauer von 30 Jahren.

Umbruch in der Beleuchtungstechnik
Entsprechend groß ist die Nachfrage, wie Jörg Kupferschläger, Produktmanager Außenbeleuchtung bei Philips, zurzeit beobachtet: „Das Thema nimmt richtig Fahrt auf. Viele Kommunen und Gemeinden denken darüber nach, LED-Leuchten im Straßenbereich einzusetzen. Dabei reden wir nicht mehr über Pilotprojekte und Testanlagen, sondern über ganze Straßenzüge, in denen LEDs installiert werden. Da zeichnet sich ein echter Umbruch ab.“

Neben der Kofferleuchte hat Philips bereits weitere marktreife, attraktive LED-Lösungen für den Außenbereich entwickelt. Auch die dekorative Leuchtenfamilie CitySpirit wurde um eine LED-Variante erweitert, die etwa im schweizerischen Romanshorn am Bodensee unter Beweis stellt, wie eine Leuchte durch präzise Lichtlenkung unerwünschte Lichtemissionen vermeiden kann. In Magdeburg wird die attraktive Wirkung der CitySpirit LED besonders deutlich. Hier wurde eine veraltete Pilzleuchtenanlage mit Natriumdampf-Hochdrucklampen ersetzt – eine Umstellung von gelbem auf weißes Licht, die für spürbar angenehmere Atmosphäre, bessere Sehbedingungen und damit auch für mehr Sicherheit sorgt. In der Gemeinde Panketal bei Berlin wurde ein 1,5 Kilometer langer Geh- und Radweg mit CitySpirit LED-Leuchten bestückt. Das Ergebnis überzeugte die Gemeindevertreter so nachhaltig, dass bereits ein Nachfolgeprojekt mit LED-Leuchten beschlossen wurde: Für einen weiteren Geh- und Radweg favorisiert man die Mini-Iridium LED-Leuchten.

Noch effizienter werden die LED-Leuchten durch die integrierte elektronische Regelung „Constant Light Output“. Sie sorgt dafür, dass während der gesamten Lebensdauer die Lichtleistung automatisch konstant gehalten und die geforderte Mindestbeleuchtungsstärke zu keiner Zeit unterschritten wird. Damit müssen Anlagen bei der Neuplanung auch nicht mehr überdimensioniert werden, um einen späteren Leistungsabfall kompensieren zu können. Beim Koffer² liegt die zusätzliche Einsparung bei neun, bei CitySpirit- und Mini-Iridium-Leuchten sogar bei 15 Prozent.

Und die Aussichten für die Zukunft sind noch rosiger. Mit der zu erwartenden weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit von LEDs durch technologischen Fortschritt werden die Einsparpotenziale noch wachsen. Da Philips LED-Module austauschbar sind, lassen sich die Leuchten einfach warten oder jederzeit auf den neusten technologischen Stand bringen. Genügend gute Gründe also, um über einen Wechsel nachzudenken. Denn eines ist klar, wie Jörg Kupferschläger resümiert: „Abwarten kostet Geld und schadet der Umwelt.“






 
 

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