Als Vorsitzende der REC-Arbeitsgruppe „Beleuchtung“ hat die Fagerhult Group gemeinsam mit der Zumtobel Group ein gemeinsames Framework für die Beschreibung, den Austausch und die Nutzung von Beleuchtungsdaten in intelligenten Gebäuden geschaffen. Das Projekt stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur herstellerübergreifenden Interoperabilität dar.
Die „Lighting Extension“ wurde auf Basis des tiefen Fachwissens von Organic Response, einem Unternehmen der Fagerhult Group, sowie von Tridonic, der Technologiemarke der Zumtobel Group, entwickelt. Ihr Ziel ist es, dass Beleuchtungssysteme als vollintegrierter Bestandteil intelligenter Gebäude digital modelliert und nahtlos mit anderen Gebäudesystemen wie HLK (Heizung, Lüftung, Klima), Zutrittskontrolle, Belegungs- und Energiemanagement vernetzt werden können.
Dies bietet erhebliche Vorteile für Gebäudeeigentümer, Betreiber und Systemintegratoren:
• Herstellerübergreifende Integration von Beleuchtungs- und anderen Gebäudesystemen.
• Geringerer Integrations- und Wartungsaufwand durch standardisierte Datenmodelle.
• Verbesserung der betrieblichen Effizienz, der Automatisierung und der Nachhaltigkeitsleistung
durch datengestütztes Gebäudemanagement.
Die Lösung wurde im KTH Dig-IT Lab entwickelt und validiert, einer führenden Forschungs- und Testumgebung für digitale Gebäude mit besonderem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und intelligenten Betriebsstrategien.
„Offene Standards tragen dazu bei, dass intelligente Gebäude ihr Potenzial voll ausschöpfen können. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Branche und zeigt, dass Beleuchtung weit über die reine Beleuchtungsfunktion hinausgeht und so zur Gebäudeintelligenz beiträgt und Nachhaltigkeitsbestrebungen vorantreibt. Wir freuen uns, dieses Projekt gemeinsam mit der Zumtobel Group umgesetzt zu haben.” Johan Lembre, Chief Technology Officer, Fagerhult Group.
„Die Digitalisierung von Gebäuden kann ihr volles Potenzial nur dann entfalten, wenn Systeme verschiedener Hersteller nahtlos zusammenarbeiten. Gemeinsam mit der Fagerhult Group leisten wir einen konkreten Beitrag zu offenen Standards, die die Interoperabilität fördern und Gebäudeeigentümern mehr Flexibilität, Transparenz und langfristigen Mehrwert bieten. Eine solche Zusammenarbeit ist unerlässlich, um den Übergang zu intelligenteren und nachhaltigeren Gebäuden zu beschleunigen.” Mathias Dür, Senior Director Technical & Aftersales Services bei der Zumtobel Group.
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