Der langen und abwechslungsreichen Unternehmensgeschichte fügen Gesellschafter Jörg Meinel und Geschäftsführerin Sarah-Julia Klinnert nun ein neues Kapitel hinzu – ein Kapitel, in dem Tradition und handwerkliche Erfahrung mit digitalem Know-how für neue Zielgruppen und Märkte kombiniert werden.
Über Generationen gewachsenes Wissen bewahren und in ein tragfähiges Geschäftsmodell einbetten
Deutschlands älteste Leuchtenmanufaktur hat die Fertigung am traditionsreichen Standort Wurzen mit der handwerklich erfahrenen Belegschaft wieder aufgenommen.
„Seit über 160 Jahren entstehen in unserer Manufaktur Leuchten, die Opernhäuser, Parlamente und Yachten weltweit erhellen. Jedes Werkstück ist Ergebnis einer Kunstfertigkeit, die sich nicht industriell ersetzen lässt – Gürteln, Ziselieren, Polieren in einer Tiefe, wie sie nur über Generationen weitergegeben wird“, erläutert Jörg Meinel, der Gesellschafter der Deutschen Leuchten Manufaktur 1862 GmbH.
Für den Unternehmer gehört deshalb gerade auch die Gewinnung und Qualifizierung handwerklichen Nachwuchses zu den Zukunftsaufgaben der Manufaktur. Ziel ist es, das über Generationen gewachsene handwerkliche Wissen und Können zu bewahren und zugleich in ein tragfähiges Geschäftsmodell einzubetten.
„Was wir in Wurzen haben, ist einzigartig. Wir wollen dieses handwerkliche Erbe nicht nur bewahren, sondern ihm wirtschaftlich eine neue Zukunftsperspektive geben. Dabei bleiben wir eine Manufaktur für das Premiumsegment. Jede Leuchte made in Wurzen soll und wird etwas Besonderes bleiben.“
Mehrere Standbeine und Geschäftsfelder – Dauerhaft werthaltige Arbeiten mit eigener Geschichte
Die Fertigung bleibt in Wurzen und knüpft an die historisch überlieferten Formen, Zeichnungen und handwerklichen Techniken der bisherigen Manufaktur an.
„Wir setzen bewusst auf Qualität, Individualität und kleine Stückzahlen. Die Moderne und Zeitlosigkeit liegt mir persönlich sehr am Herzen, vor allem im Zusammenspiel mit hochwertigster Handarbeit“, sagt Sarah-Julia Klinnert, die Geschäftsführerin der Deutschen Leuchten Manufaktur 1862. „Ein zentrales Standbein unseres Geschäfts bleibt die originalgetreue Restaurierung und Rekonstruktion historischer Leuchten. Hinzu kommt die Produktion von Leuchten für weltweite Projekte mit Architekten, Innenausstattern und Designern. Wir planen außerdem die Herstellung von Kleinserien aus dem Zeichnungs-Fundus der Leuchtenmanufaktur und die Wiederaufnahme von Sonderanfertigungen für Yachten.“
Ein Schlaglicht auf neue Geschäftsfelder
Vom 5. bis zum 7. November 2026 findet in Leipzig die denkmal statt, die europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung. Die Deutsche Leuchten Manufaktur 1862 wird ihr Können dort mit mehreren Leuchten nach historischem Vorbild präsentieren und damit gleichzeitig ein Schlaglicht auf ein weiteres neues Geschäftsfeld richten: Ausgewählte Modelle aus dem historischen Bestand der Leuchten Manufaktur, die in limitierten Kleinserien und Design-Editionen neu aufgelegt werden. Allen Geschäftsfeldern gemein ist: Die Leuchten aus der Deutschen Leuchten Manufaktur 1862 sollen nicht allein als Ausstattungsobjekte, sondern als dauerhaft werthaltige Arbeiten mit eigener Geschichte wahrgenommen werden.
Das beste Werkzeug ist des Meisters Hand.
Die Marke Deutsche Leuchten Manufaktur 1862 sehen Meinel und Klinnert national und international klar im Premiumsegment verortet.
„Gerade die internationale Ausrichtung wollen wir künftig stärken: So sehen wir zum Beispiel in den Beneluxstaaten, der Schweiz, Großbritannien, Frankreich und den USA einen Markt für uns. Die Rückmeldungen, die wir von ehemaligen Kunden der Leuchten Manufaktur, aber auch von Kunden, mit denen wir im Bereich der Designmöbel, der Inneneinrichtung und der Architektur in Kontakt stehen, sind durchweg positiv“, sagen Klinnert und Meinel mit dem Blick auf die Zukunftsperspektive der Leuchten Manufaktur 1862. „Unsere Stärke liegt in der Verbindung aus historischer Substanz, außergewöhnlichem handwerklichem Können und einem modernen Zugang zu Architektur und Design. Diese Verbindung betonen wir mit unserem Motto `Das beste Werkzeug ist des Meisters Hand.´, und wir wollen und werden sie für bestehende Kunden und neue Zielgruppen sichtbar und erlebbar machen.“
Dabei gehen Meinel und Klinnert auch neue Wege. So gibt es zum Beispiel unter @deutscheleuchtenmanufaktur1862 auf Instagram Einblicke in laufende und historische Projekte sowie Werkstattmomente.
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