17. September 2021

Transsensorial Gateway

Architektur und Mensch sind eng miteinander verbunden und die Gestaltung eines Raumes soll zwischenmenschliche Kontakte fördern. Dies ist der Grundgedanke, der von noa* auf der diesjährigen Fuorisalone entworfenen Installation. Das Konzept sieht eine Art Licht- und Klanglandschaft vor, welche die Besucher am Eingang der Ausstellung begrüßt. Es öffnet sich auf beiden Seiten des Portals ein Kranz aus Lichtstelen, die in verschiedenen Höhen angeordnet sind und die Sequenz des Bogengangs aus dem 17. Jahrhundert visuell verstärken, welcher als Kulisse für die Installation dient.

[Bild: Alex Filz]

[Bild: Alex Filz]

[Bild: Alex Filz]

[Bild: Alex Filz]

[Bild: Alex Filz]

[Bild: Alex Filz]

Das Resultat ist ein bildhauerisches Werk, das verschiedene Elemente wie Licht, Klang und Bewegung kombiniert und in einen direkten Dialog mit Mensch und Raum bringt. In der Tat schaffen die Lichtstelen Beziehungen und bauen „Brücken“ zwischen mehreren Personen: das Licht reagiert auf die Anwesenheit der Besucher und erkennt gleichzeitig die Art und Weise, wie sie sich zueinander verhalten.



Durch einen „transsensorischen“ Mechanismus wird eine Partitur aus Musik und Licht erzeugt, die nicht nur eng mit Masse und Volumen, sprich mit der Anzahl der Besucher, verbunden ist, sondern diese auch dazu bewegt, Teil der Installation zu werden. Das Resultat ist eine originelle Choreographie aus sich ständig veränderndem Licht und Klang, die in ihrer Art einzigartig ist und den Besucher auf seiner weiteren emotionalen Reise durch die verschiedenen Installationen bereichert.

Die 34 Stelen, aus denen der leuchtende Kranz an den Seiten des Eingangs besteht, wurden aus hochreflektierendem Edelstahl angefertigt. Jedes Element ist zwischen 2,50 m und 4,00 m hoch und hat einen dreieckigen Querschnitt von 7x7 cm².

Mit dem Know-how des Südtiroler Unternehmens “ewo“ konnte das Konzept der Interaktivität in ein funktionierendes System aus Licht und Technik umgesetzt werden. Die Beleuchtung der Stelen erfolgt durch in Längsrichtung angelegte LED-Module, die mit einer innovativen Blendschutztechnologie namens “ewoLightTile“ ausgestattet sind. Die Klangkomposition von “Ebner Film + Music“ wurde speziell für diese Installation entwickelt und so programmiert, dass sie auf die Vielfalt der von den Sensoren erfassten Situationen reagiert. Der Ton wird über Lautsprecher im Ausstellungsbereich der Installation geregelt, während die Sensoren, welche entlang des Stelenkranzes angeordnet sind, Licht und Ton aufgrund der zwischen den Anwesenden stattfindenden Wechselwirkungen steuern.




 
 

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