01. September 2011

Projekt des Monats
September 2011

Swarovski Innsbruck - Spannende Verbindungen

Seit vielen Jahren ist SWAROVSKI INNSBRUCK funkelnder Anziehungspunkt der Innsbrucker Altstadt rund um das Goldene Dachl. Seit Sommer 2011 strahlt SWAROVSKI INNSBRUCK nach umfassenden Umbaumaßnahmen noch heller als zuvor: ein lichterfülltes, modernes Shopping-Ambiente in Verbindung mit jahrhundertealten, zum Teil bis in die Gotik zurückreichenden Bauelementen, und natürlich die funkelnden Produktwelten von Swarovski neben Installationen bedeutender Gegenwartskünstler wie Thomas Feuerstein und Erwin Redl – sie lassen SWAROVSKI INNSBRUCK zum neuen Zentrum des kristallinen Staunens werden.

Im Facettenreich [Bild: Klaus Vyhnalek]

Spiegelwand [Bild: Klaus Vyhnalek]

The Bar [Bild: Klaus Vyhnalek]

Swarovski Innsbruck [Bild: Klaus Vyhnalek]

Crystal Matrix [Bild: Klaus Vyhnalek]

Cascade [Bild: Klaus Vyhnalek]

Swarovski Crystallized™ In-Store Boutique [Bild: Klaus Vyhnalek]

Swarovski Innsbruck [Bild: Klaus Vyhnalek]

Erwin Redl, Andreas Braun und Thomas Feuerstein [Bild: Klaus Vyhnalek]

Die Altstadt von Innsbruck ist ein lebendiges Zeugnis bewegter Historie. Stolz und entwicklungsfreudig zugleich hat sie bis heute nichts von ihrer Dynamik verloren. Nur wenige Schritte vom Goldenen Dachl entfernt liegt SWAROVSKI INNSBRUCK im Zentrum der städtischen Betriebsamkeit, beheimatet in einem denkmalgeschützten Gemäuer mit langer Vergangenheit: Über Jahrhunderte befand sich darin das Gasthaus „Die Goldene Rose“. Seit der Wiedereröffnung von SWAROVSKI INNSBRUCK ist daraus nun eine glitzernde Einkaufswelt geworden – größer, moderner und vor allem facettenreicher. Die Hauptstadt von Tirol, und somit auch die Hauptstadt der Heimat des Swarovski Kristalls, besitzt ab jetzt einen der größten Swarovski Stores der Welt und in ihm ein einzigartiges Shopping-Ambiente: Mit einem avantgardistischen Auftritt, anknüpfend an das geschichtsträchtige Flair der Altstadt und eingerahmt von einem der ältesten Häuser am Platz, entsteht eine gelungene Verbindung zwischen Historie und Zukunftsdenken, zwischen Produktwelten und Gegenwartskunst.


Dabei sind derartige Projekte Sinnbilder für die Investitionsfreude von Swarovski: Bereits 2004 entstand SWAROVSKI INNSBRUCK, basierend auf dem erfolgreichen Konzept der SWAROVSKI KRISTALLWELTEN in Wattens. Mit deren Eröffnung im Jahr 1995 war eine neue Idee der Markenpräsentation etabliert worden, die 2009 von SWAROVSKI WIEN abgerundet wurde. Besuchern und Kristallliebhabern sollen nicht nur Einkaufsmöglichkeiten geboten, sondern auch die Faszination von Kristall als inspirierendes Material und Medium nahegebracht werden. Dieser Vision ist man auch bei SWAROVSKI INNSBRUCK treu geblieben. Rund 8,5 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert, der nun SWAROVSKI INNSBRUCK in einen Ort des unmittelbaren, intensiven kristallinen Erlebens verwandelt hat.

Spannende Verbindungen
Aus SWAROVSKI INNSBRUCK ist eine zeitgemäße, lichterfüllte Einkaufslandschaft geworden, die Geschichte mit Avantgarde kombiniert und die gesamte Bandbreite der Produktwelten von Swarovski – Kristallkomponenten, Kristallobjekte, Schmuck und Accessoires sowie optische Präzisionsgeräte – mit zeitgenössischem Design und Gegenwartskunst verbindet. Die erste Begegnung mit Kunst findet gleich im Eingangsbereich statt: IM FACETTENREICH heißt der dreiteilige Werkszyklus des Tiroler Künstlers Thomas Feuerstein, der die Komplexität der Welt anhand des Motivs der Taufliege und einer Verschränkung aus Kunst und Wissenschaft darstellt. Er umfasst die Kunstobjekte SUPERFLY, PHANTOM und PARS PRO TOTO.

Inspiriert von den SWAROVSKI KRISTALLWELTEN und als Reminiszenz an das Ursprungsprinzip der kristallinen Erlebnisorte hat SWAROVSKI INNSBRUCK seine eigene Wunderkammer: Die Installation CRYSTAL MATRIX von Erwin Redl, einem österreichischen Lichtkünstler, der in den USA lebt und arbeitet, erschafft eine mystisch-transzendente Welt aus Klang und Kristall. Darüber hinaus finden sich an vielen Stellen, verteilt über die beiden Etagen, schon beinahe legendäre Innovationen aus und mit Kristall. Die Spiegelwand, die Kristalltreppe oder der berühmte Luster „Cascade“ sind nur einige der Blickfänge. Wie in einem kristallinen Prisma, das die Farben des Regenbogens reflektiert, verschmelzen bei SWAROVSKI INNSBRUCK viele neue Ideen und Motive. Unternehmens- und Stadtgeschichte geht einher mit einem modernen Einkaufs- und Designkonzept – es ist in jeder Hinsicht ein Ort der Zeitlosigkeit und der Freude am Schönen.

Magie der Dispersion: Die Vielfalt von Swarovski Innsbruck im Detail
Ein Besuch in der neuen kristallinen Markenwelt von Swarovski ist mehr als nur Einkaufen – es ist ein Sammeln von Eindrücken und Inspirationen. Verteilt auf die gesamte Shopfläche warten kreative Wunder, vom Kunstgegenstand über kleine, glitzernde Verführungen bis zum ikonischen Kultobjekt.

Avantgarde mit Geschichte
Den Architekten Daniel Süß und Hanno Schlögl, die sich auch für das unverwechselbare, architektonische Konzept von SWAROVSKI WIEN verantwortlich zeigen, ist der Balanceakt geglückt, ein postmodernes Erscheinungsbild in die historische Bausubstanz zu integrieren. Das Ergebnis sind helle, weitläufige, übersichtlich gestaltete Räumlichkeiten, deren sensible Einpassung in das geschichtsträchtige Gebäude nicht zuletzt dank einer engen Kooperation mit dem Denkmalamt zustande kam. Denn aller Avantgarde zum Trotz: Das alte, schmiedeeiserne Wirthausschild und das beeindruckende Tonnengewölbe erinnern in dem nunmehr schillernden Ambiente daran, dass die Räume, vormals als Gasthaus „Die Goldene Rose“ bekannt, so manches zu erzählen hätten.

Facettenreichtum bei SWAROVSKI INNSBRUCK
Bereits im Eingangsbereich regt der Werkszyklus des Tiroler Künstlers Thomas Feuerstein dazu an, darüber nachzudenken, wie es wäre, die Welt mit anderen Augen zu sehen – und zwar mit den Augen eines Insekts. Ideengebend für die drei zusammenhängenden Werke, die Feuerstein unter den Titel IM FACETTENREICH fasst, war eine kleine Fliege von großer wissenschaftlicher Bedeutung. Die Taufliege Drosophila melanogaster dient der Biowissenschaft, vor allem der Genetik, als zentraler Modellorganismus und ist heute besser erforscht als der Mensch. Somit steht sie auf ihre eigene Weise für die Beobachtung des menschlichen Lebens durch den Körper eines Insekts. Bei Thomas Feuerstein nimmt diese Überlegung konkrete Gestalt an: Die hochkomplexe Struktur der Welt zerfällt in den Augen einer Fliege in unzählige Facetten – so wie wir die Welt aus den verschiedensten Perspektiven wahrnehmen, sei es durch einen Fotoapparat, durch die Handykamera oder durch ein Mikroskop. Mehr noch als die Fliege den Betrachter sieht, sieht der Betrachter sich selbst und gewinnt ein panoptisches Selbstbild, das gepixelt im Insektenauge erscheint.

IM FACETTENREICH setzt sich zusammen aus drei Objekten, die crescendoartig an Größe zunehmen, mit immer tieferen Einblicken ins mikroskopische Detail. Während SUPERFLY noch eine naturalistische Studie der Drosophila in fünfhundertfacher Vergrößerung darstellt, zoomt PHANTOM näher an den Insektenkörper heran und bildet den abstrahierten Kopf der Taufliege ab: Wahrnehmend und reflektierend zugleich entstehen Mischungen aus Nähe und Ferne, die nicht detailgenau die Welt, sondern einen zeitlichen Fluss aus Bewegungen und Farbverläufen versinnbildlichen. Schließlich erstreckt sich PARS PRO TOTO, wörtlich übersetzt „ein Teil steht für das Ganze“, über zwei Geschosse und stilisiert nur mehr ein Augenpaar mit Tausenden von Lichtpunkten aus LED bestückten Kristallen. Diese reagieren sensibel und entlarvend interaktiv auf Bewegungen und Formen im Raum, färben sich gemäß den Körperumrissen und Gesten. Thomas Feuerstein, dessen Werke die Bereiche zwischen Fakt und Fiktion, zwischen Kunst und Wissenschaft ausloten und der auch bereits in den Kristallwelten mit einem Objekt vertreten ist, lässt hier die Fliege eine reale Fabel erzählen. Sie öffnet buchstäblich überdimensional die Augen für unbekannte Facetten, für die Bausteine des Lebens und somit für dessen zugrunde liegende Struktur.

Kristall für alle Sinne
Von den SWAROVSKI KRISTALLWELTEN mit ihrem Wunderkammerkonzept inspiriert verfügt SWAROVSKI INNSBRUCK über sein ganz eigenes kleines Wunder: die CRYSTAL MATRIX von Erwin Redl. Redl, gebürtiger Österreicher lebt in den USA und setzt stets das nahezu endlose Wandlungspotenzial von Licht, verbunden mit einer Neudefinition des Raumbegriffs im Zeitalter der digitalen Medien, ins Zentrum seines gestalterischen Schaffens. CRYSTAL MATRIX, Redls Debüt bei Swarovski, spielt mit multisensorischen Eindrücken und fragt danach, wie sich ein Kristall anhört oder in welchen Lichteffekten Töne leuchten. Kristalle scheinen frei im Raum zu schweben und nicht nur Licht-, sondern auch Klangfarben auszustrahlen.

Hören, Sehen und Fühlen verbinden sich in der Wunderkammer zu einem synästhetischen Erleben. Ohne ablenkende optische Einflüsse können sich Auge und Ohr allein auf die geheimnisvolle Magie des Kristalls konzentrieren. Zudem spielen Aktion und Interaktion eine wichtige Rolle in Erwin Redls Wunderkammer: Der Betrachter wird zum Teilnehmer, die ihn umgebenden Besucher zu Mitspielern, sodass innerhalb des dreidimensionalen Erfahrungsraumes ein soziales Verhaltensgefüge entsteht. Vor diesem Hintergrund wird das Kristall der Installation zu einem lebenden, atmenden Organismus, der dank der Farbkompetenz von Swarovski alle Farben des Regenbogens reflektiert.

Glanzvolle Wege

Kristall von Swarovski, das ist eine mehr als hundertjährige Erfolgsgeschichte quer durch Lifestyle und Mode, durch enge persönliche künstlerische Kooperationen und technologische Evolution. Im Inneren der eindrucksvollen Spiegelwand im Empfangsbereich verbergen sich faszinierende Kristallkreationen und legendäre Stücke mit Geschichte. Auf den ersten Blick unsichtbar offenbaren sie sich nur dem aufmerksamen Betrachter. Gerda Buxbaum, die frühere Leiterin der Modeschule Schloss Hetzendorf hat sie unter dem Motto „INSIGNIEN weiblicher Macht“ kunstvoll inszeniert und arrangiert. Anhand von aufwändigen Signature Pieces für die Königinnen des Films und der Bühne wird ein Bogen über die Geschichte des Glamours gespannt, der ohne das Funkeln des Kristallschmucks undenkbar wäre. Diese museale Reise markiert gleichzeitig den großzügigen Eingangs- und Empfangsbereich des neuen Swarovski Stores.

Die Kompetenz von Swarovski wird jedoch nicht nur dokumentiert, sondern auch in Form von architektonischen Raffinessen demonstriert: Hinauf geht es über eine monumentale, aus über 20.000 Kristallen bestehende Kristalltreppe, hinunter im Licht von „Cascade“, einem Lichtobjekt, das Vincent van Duysen für Swarovski Crystal Palace geschaffen hat. Die Liebe zum Detail und das Augenmaß für Effekte setzen sich auch an unerwarteten Orten fort. Ob auf den Spuren der Kristalltradition von Swarovski oder der Gang durch das kristalline Interieur – bei SWAROVSKI INNSBRUCK werden glanzvolle Wege beschritten.

Prickelnd und perspektivisch
Eine Erfrischung nach dem Shopping oder prickelnde Anreize für das bevorstehende Einkaufserlebnis bietet THE BAR. International prämierte Spitzenweine der traditionsreichen Bodega Norton, des argentinischen Weinguts von Gernot Langes Swarovski, sorgen für Genuss. Interessante Perspektiven dazu finden sich im außergewöhnlichen Ambiente des 1st Floor ART SPACE. Satellitenfotos von Athen, Perth, Rio de Janeiro, Pretoria, Johannesburg, New York City, Dubai, Mailand, Modena, Reggio Emilia und Philadelphia, aufgenommen von Kameras der NASA, zeigen die Weltmetropolen mit ihren unzähligen erleuchteten Verästelungen. Sie erscheinen surreal und imposant und sind ein ausdrucksstarkes Symbol für die globale Vernetzung.

In einem Raum zwischen Welten wandern
Ein Besuch bei SWAROVSKI INNSBRUCK ist Entdecken und Einkaufen zwischen funkelndem Design und lebendiger Kultur. Es ist aber auch Eintauchen in die schimmernde Atmosphäre, die von Swarovski und seinen Produktwelten ausgeht und die SWAROVSKI INNSBRUCK in einem Raum vereint: eleganter Schmuck, kristalline Figurinen, modernes Design und Accessoires für stilvolles Wohnen. Die bunte, glamouröse Welt von SWAROVSKI CRYSTALLIZED™ mit zeitlosen, aber topaktuellen Schmuckkollektionen sowie Kreationen von weltbekannten Designern, veredelt mit SWAROVSKI ELEMENTS. Optische Präzisionsgeräte der Traditionsmarke SWAROVSKI OPTIK für alle, die das Sehen entdecken möchten. Und natürlich gibt es exklusiv auch die begehrten Souvenirs: kleine Präsente, zeitlose Schmuckstücke, große Erinnerungen. Die Souvenirkollektionen sind nur in den SWAROVSKI KRISTALLWELTEN, bei SWAROVSKI INNSBRUCK und SWAROVSKI WIEN erhältlich.

Glanz entsteht durch Schliff
Ein avantgardistischer Auftritt im historischen Gewand, unzählige Attraktionen, Blickwinkel und Perspektiven machen den Umbau von SWAROVSKI INNSBRUCK vergleichbar mit einem Schliff: Durch ihn wurde aus der funkelnden Einkaufswelt ein multifacettierter Kristall. Dieser strahlt nun als Erlebnisphänomen inmitten der Innsbrucker Altstadt in einem farbig-kristallinen Spektrum zwischen Staunen und Kaufen, zwischen Kunst und Kult.




 
 

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