28. Oktober 2013

OLED - Ersehnte Lichtquelle für die Sicherheitsbeleuchtung

Das belgische Beleuchtungsunternehmen ETAP aus Malle präsentiert, nach eigenen Aussagen, als weltweit erster Hersteller eine Produktreihe im Bereich Sicherheitsbeleuchtung, die auf OLED beruht.

Die Piktogrammscheibe ist nur noch 4 mm dick [Bild: Etap NV]

Perfekt homogene Ausleuchtung – das organische Material ist über die gesamte Piktogrammplatte verteilt [Bild: Etap NV]

Links: Ausleuchtung herkömmliche Sicherheitsleuchte 1:6. Rechts: Ausleuchtung K4 mit OLED 1:1 [Bild: Etap NV]

[Bild: Etap NV]

[Bild: Etap NV]

[Bild: Etap NV]

„OLEDs kommen heutzutage bereits in den Bildschirmen für Fernseher und Displays von Handys zum Einsatz. Darüber hinaus sind sie äußerst interessant für die Notbeleuchtung“, erklärt Hüseyin Murat, Manager der Produktentwicklung für Notbeleuchtung bei ETAP. Das belgische Unternehmen leistet mit seiner Produktreihe K4 Pionierarbeit im internationalen Beleuchtungssektor.



ETAP bringt die Produktreihe K4 heraus, der ersten OLED-Anwendung bei Sicherheistsbeleuchtung. Die organische Leuchtdiode, kurz OLED ist eine Variante der herkömmlichen LED. Im Gegensatz zu den LEDs, die aus anorganischem Material hergestellt sind, nutzen OLEDs zur Erzeugung von Licht organische Makromoleküle (Kohlenwasserstoffverbindungen).

„LEDs sind typische Leuchtpunktquellen“, erklärt Pascal De Langhe, Leiter der Produktentwicklung bei ETAP. „OLEDs verbreiten das Licht über eine bestimmte Oberfläche, was eine gleichmäßige Ausleuchtung zur Folge hat.“ Konkret werden die anorganischen Teilchen auf eine Platte, beispielsweise aus Glas, aufgetragen und mit einer Kathode sowie einer Anode verbunden. Wenn diese unter Spannung stehen, wird der Film zum Leuchten gebracht.

Piktogramm als Lichtquelle
OLED ist die ersehnte Lichtquelle für die Sicherheitsbeleuchtung. Das Piktogramm wird nicht länger von einer eigenen Lichtquelle beleuchtet, sondern wird selbst zur Lichtquelle. Das Ergebnis ist eine Sicherheitsbeleuchtung, die in Bezug auf Sicherheit und Erkennung unübertroffen ist. „Im Notfall kann eine gute Sicherheitsbeleuchtung ausschlaggebend sein“, erläutert Pascal De Langhe. Außerdem ist jede Armatur mit einer individuellen Lichtquellenabfolge ausgestattet. Ein Sensor misst ständig die effektive Helligkeit der Sicherheitsbeleuchtung und alarmiert, sobald diese nicht mehr die Anforderungen der EN1838 erfüllt.

Schlankes und unauffälliges Design
ETAP schenkt dem Design der Sicherheitsbeleuchtung viel Beachtung. „Für Architekten gilt die Sicherheitsbeleuchtung häufig noch als notwendiges Übel. Indem wir mit externen Entwerfern und Designern zusammenarbeiten, erreichen wir, dass sich die Sicherheitsbeleuchtung sehen lassen kann", fügt Pascal De Langhe hinzu.

Die Produktreihe K4, für den Einbau in Decke und Wand erhältlich, ist daher in einem ausgesprochen schlanken und diskreten Design ausgeführt. Die Armaturenmaße wurden auf eine Dicke von gerade einmal vier Millimeter verringert. Gehäuse und Elektronik lassen sich in Decke oder Wand verarbeiten, sodass nur die Platte der Sicherheitsbeleuchtung zu sehen ist.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Produktreihe kombiniert mit dem zentralen Batteriesystem EBS Compact betrieben wird. Diese Anwendung erleichtert die Wartung der Sicherheitsbeleuchtung. Außerdem passt das Design von EBS Compact perfekt zu den K4-Armaturen.

ETAP innoviert erneut
Das belgische Unternehmen, das schon seit mehr als 65 Jahren im Bereich professionelle Beleuchtung erfolgreich aktiv ist, spielt auf dem europäischen Markt eine wichtige Rolle. ETAP investiert jährlich sechs bis sieben Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
„OLED ist die Zukunft für Sicherheits- und Notbeleuchtung“, sagt Pascal De Langhe von ETAP. „Innovation und Kreativität sind seit den Anfängen für das Wachstum des Unternehmens ausschlaggebend gewesen. 2003 brachte ETAP als Erster eine LED-Notbeleuchtung auf den Markt. Jetzt möchten wir wieder Vorläufer sein.“




 
 

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