10. November 2014

Neue Epoche des Staunens

Während das Tiroler Familienunternehmen Swarovski im kommenden Jahr sein 120-jähriges Bestehen feiert, begehen die Swarovski Kristallwelten in Wattens ihr 20-jähriges Jubiläum. Die Neugestaltung der einzigartigen touristischen Destination, die aus diesem Anlass im Mai 2015 wiedereröffnet wird, ist die bisher größte Erweiterung der kristallinen Erlebniswelt.

Der Riese in Wattens (Bild) wird durch die Erweiterung noch größer und attraktiver. Wiedereröffnung: Mai 2015 [Bild: Swarovski Kristallwelten]

Präsentierten erste inhaltliche Details zur Erweiterung der Swarovski Kristallwelten (v.l.): Xavier Perrot (CAO PERROT), Kjetil Thorsen (Snøhetta), Andy Cao (CAO PERROT), Markus Langes-Swarovski (Mitglied Swarovski Executive Board), Carla Rumler (Cultural Director Swarovski), Stefan Isser (Geschäftsführer der d. swarovski tourism services gmbh) und Johann Obermoser (s_o_s architekten) [Bild: Swarovski Kristallwelten]

Der Facettenreichtum der Marke Swarovski spiegelt sich in der Architektur der neuen Swarovski Kristallwelten wider, eingebettet in die imposante Tiroler Berglandschaft [Bild: Swarovski Kristallwelten]

Entworfen wurde die Kristallwolke von Andy Cao und Xavier Perrot. Mit einer Fläche von etwa 1.400 Quadratmetern ist dieses mystische Meisterwerk das weltweit größte seiner Art [Bild: Swarovski Kristallwelten]

Das Herzstück des neuen Gartens bildet die Kristallwolke bestehend aus circa 600.000 handgesetzten Kristallen von Swarovski [Bild: Swarovski Kristallwelten]

Die Kristallwolke wird über einem schwarzen Spiegelwasser schweben und die Besucher einladen, für einen Moment innezuhalten [Bild: Swarovski Kristallwelten]

Auf 7,5 Hektar entsteht in Zusammenarbeit mit Künstlern aus aller Welt und international renommierten Architekten rund um die Ikone des Riesen eine Parklandschaft mit einmaligen Kunstinstallationen und neuen Bauten, wie etwa einem Spielturm und Spielplatz, einem Restaurant und einem Eingangsgebäude. Erste inhaltliche Details dieser umfassenden Erweiterung wurden am 7. Oktober 2014 im Rahmen eines Pressegesprächs in Wien präsentiert.



Zum 120. Jubiläum von Swarovski im Jahr 2015 werden sich die Swarovski Kristallwelten, die zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs zählen, um zahlreiche Facetten erweitern. Der Riese in Wattens wird noch größer und noch attraktiver und wird künftig den Zauber des Inneren auch im Außenbereich fortführen. Die großzügige Erweiterung der Parklandschaft – des Gartens – schließt die Errichtung neuer Bauten wie Eingangsgebäude, Restaurant und einem großzügigen Spielareal sowie die Revitalisierung des Inneren inklusive einer Neugestaltung des Shops mit ein.

„Die einzigartige Atmosphäre der Swarovski Kristallwelten, die durch gleichermaßen subtile wie qualitativ hochwertige Verbindungen von Kunst und Kultur, Entertainment und Shopping entsteht, wollen wir sowohl innovativ als auch überraschend weiterentwickeln. Der Kristall bleibt dabei immer die Quelle unserer Inspiration und faszinierender Rohstoff für die einzelnen Bedeutungsräume. Wir kreieren neue Wunderkammern im Außenbereich, die Sehnsüchte erfüllen und Emotionen bei Klein und Groß wecken sollen. Die Verwandlung des Gartens zu jeder Jahreszeit ist im Kristallinen verankert und eröffnet den Swarovski Kristallwelten ganz neue Möglichkeiten als Ganzjahresdestination“, beschreibt Markus Langes-Swarovski, Mitglied des Swarovski Executive Board, den Anspruch an die Verwandlung.

Stefan Isser, der Geschäftsführer der d. swarovski tourism services gmbh, will mit der Erweiterung der Swarovski Kristallwelten die Aufenthaltsdauer auf vier Stunden erhöhen und auch die Besucherzahlen weiter steigern: „Mehr als 12 Millionen Besucher aus 60 Nationen sind ein Beleg für die einzigartige Erfolgsgeschichte der Swarovski Kristallwelten, die mit der Eröffnung 1995 begann. Im Zuge der Erweiterung werden wir diese internationale Strahlkraft und damit neue Märkte weiter ausbauen. Von dieser Investition soll schlussendlich die gesamte Region profitieren.“

Carla Rumler, Cultural Director Swarovski, blickt der Erweiterung ebenfalls mit großer Vorfreude entgegen: „Dank der Zusammenarbeit mit renommierten Architekten und Planern entsteht in Wattens derzeit eine einzigartige Komposition: Snøhetta, CAO PERROT und s_o_s architekten sorgen für eine geradezu poetische Gestaltung und Formensprache, die unsere Besucher ab Mai 2015 in ihren Bann ziehen werden. Die Impulse dieses internationalen Kreativnetzwerks treten in einen Dialog mit der Einmaligkeit des Ortes. Der Facettenreichtum der Marke Swarovski spiegelt sich in der Architektur der neuen Swarovski Kristallwelten wider.“

Das neue Empfangsgebäude – von weißen Birkenstämmen getragen
Von den Generalplanern s_o_s architekten entworfen wurde der Eingangs- und Ausgangsbereich der erweiterten Swarovski Kristallwelten. Der Plan nimmt die Idee des US-amerikanisch-französischen Künstlerduos CAO PERROT auf und platziert als Schwelle zum Garten und zum vorgelagerten Großen Platz einen weißen Wald. So wird das weit ausladende Betondach des neuen Foyers sprichwörtlich in den Birkenwald gesetzt und von den weißen Baumstämmen getragen. Wände und Decken sind ebenfalls mit Birkenholz verkleidet. Unter dem Dach ist Raum für Ankommende und Wartende, zwei zentral angeordnete, rundum verglaste Kuben beherbergen die Funktionsräume.

Kristallwolke – mehr als 600.000 Kristalle schweben über dem schwarzen Spiegelwasser
Das Herzstück des neuen Gartens bildet die Kristallwolke, entworfen von Andy Cao und Xavier Perrot. Diese monumentale Installation schwebt über dem schwarzen Spiegelwasser und lädt die Besucher ein, für einen Moment innezuhalten und sich von dem Anblick inspirieren zu lassen. Mit einer Fläche von etwa 1.400 Quadratmetern ist dieses mystische Meisterwerk das größte seiner Art auf der Welt. Die Kristallwolke besteht aus circa 600.000 handgesetzten Kristallen von Swarovski. Ein abfallender Pfad führt die Besucher direkt zum Spiegelwasser, in dem das Licht der Kristalle wie Sterne am nächtlichen Himmel eingefangen wird – sogar am helllichten Tag.

Spielturm und Spielplatz – neue dreidimensionale Typologie des Spielens
Der neue kristalline Garten ergänzt das bestehende Angebot der unterirdischen Wunderkammern und der vielen speziellen Kinderführungen und Workshops rund um das Kristallatelier. „Die erweiterten Swarovski Kristallwelten wollen noch mehr als zuvor alle Sinne der Besucher ansprechen, von Erwachsenen wie auch von Kindern. Insbesondere unsere kleinen Besucher sprühen geradezu vor Fantasie. Genau sie wollen wir mit unseren Wundern im Innen- und Außenbereich beflügeln. Der Riese wird in Zukunft noch kinderfreundlicher sein und ein völlig neues Spielerlebnis bieten“, erzählt Stefan Isser.

In diesem Kontext wurde vom renommierten Architekturbüro Snøhetta eine gänzlich neue Gebäudetypologie entworfen: ein Spielturm, situiert im Süden des Gartens, der auf vier übereinander angeordneten Ebenen verschiedenste Spielerlebnisse ermöglicht und eine ganz besondere Raumerfahrung schafft. Verbunden werden diese Ebenen zusätzlich über ein in dieser Form einmaliges vertikales Kletternetz, das sich auf einer Höhe von knapp 14 Metern frei beklettern lässt. Angeboten werden verschiedene Aktivitäten, die sich mit allen Sinnen erleben lassen: vom Klettern, Schaukeln, Schwingen und Rutschen bis hin zum scheinbaren Schweben.

Die Fassade des Spielturmes besteht aus 160 kristallinen Facetten, wobei keine der anderen gleicht. Bedruckt sind die Scheiben mit einem innovativen Muster aus Millionen winziger Motive, die der Geschichte von Swarovski entspringen. Zu jeder Zeit ist die Sicht von innen nach außen gegeben, ebenso sind die Aktivitäten im Inneren von außen sichtbar. Abends erscheint das Objekt als spektakulärer Lichtkörper, der die Reflexionen der Kristallwolke und des Spiegelwassers geheimnisvoll ergänzt.

Der Bereich für Kinder aller Altersstufen wird durch eine innovative Spiellandschaft im Freien ergänzt. Eine frei geformte Topografie aus Stahl und Holz bietet Kindern unzählige Möglichkeiten des Spielens. Hier werden nicht nur bekannte Aktivitäten geboten, die Kinder haben zudem die Gelegenheit, neue Spiele und Bewegungsformen zu entdecken.

Lichtdurchflutete Architektur – weiß geformte organische Baukörper
Naturgemäß folgt auch das architektonische Gesamtkonzept der Erweiterung den Parametern des Kristallinen. Die gebaute atmosphärische Qualität repräsentiert Eigenschaften von Kristall, verstärkt das Licht und schärft die individuelle Wahrnehmung. Das ebenfalls von Snøhetta entworfene „Daniels. Café & Restaurant“ wird durch einen Pavillon gebildet, der in den Garten eingebettet ist. Der lichtdurchflutete, organisch geformte Betonkörper umrahmt die Blicke in die umliegende Landschaft und verspricht im Inneren – nicht zuletzt aufgrund der hauseigenen Patisserie – unvergessliche kulinarische Erlebnisse. Sanft geschwungene Säulen und Decken verstärken den Eindruck von Form und Licht. Die hellen Oberflächen und die mit Swarovski Kristallen versetzten Materialien erzeugen einen unübertroffenen Effekt.

Abstrakte Verkaufslandschaft – entlang eines gewundenen Flusses
Der von Snøhetta neu konzipierte Shopzugang wird als faszinierende Licht- und Toninstallation, als emotionale und virtuelle Zeitreise inszeniert. Etliche Kilometer leuchtender Fasern bilden einen spiralförmigen Tunnel, der die Besucher in die neue Einkaufswelt leitet. Eine interaktive Soundinstallation weitet den Raum zusätzlich durch die akustische Dimension aus.

Das kristalline Einkaufserlebnis selbst entfaltet sich auf rund 1.500 Quadratmetern, beinhaltet Bereiche für Produkt- und Markenpräsentationen und öffnet sich zum Garten hin. Die von den Generalplanern s_o_s architekten konzipierte Neugestaltung orientiert sich am Bild eines gewundenen Flusses innerhalb einer künstlichen, die Sinne vereinnahmenden Landschaft. Der Store ist weltweit einer der größten und präsentiert sich in einzigartigem Design – so wurden exklusiv für die Swarovski Kristallwelten spezielle Verkaufsmöbel sowie Großvitrinen konzipiert. Weiß glänzende Vitrinen und Elemente aus edlem Holz bilden das Ufer und begleiten den Kunden bis zum Ausgang. Verstärkt durch eine gezielte Beleuchtung entstehen unterschiedliche Raumstimmungen. Die Großvitrinen erlauben wechselnde Ausstellungen und sind so in die raumteilenden Wände integriert, dass sie als Fenster in die dahinterliegenden Bereiche wirken.

Neubespielung der Wunderkammern
Auch das Innere des Riesen wird sich im Zuge der Erweiterung verjüngen. Fünf der insgesamt 14 Wunderkammern werden von außergewöhnlichen Künstlern neu bespielt, die Anfang 2015 der Öffentlichkeit präsentiert werden. 




 
 

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