24. August 2018

Huis Marseille in Amsterdam - Vergangenheit und Gegenwart visuell umrahmt

„Huis Marseille“, Amsterdams erstes Fotografiemuseum, wurde kürzlich um neun Ausstellungsräume erweitert. ERCO LED-Lichtwerkzeuge schaffen einen visuell konstanten Rahmen zwischen alten sowie neuen Räumen und gliedern sich harmonisch in die Architektur des ehemaligen Kaufmannshauses aus dem 17. Jahrhundert ein.

[Bild: Thomas Mayer, Neuss]

[Bild: Thomas Mayer, Neuss]

[Bild: Thomas Mayer, Neuss]

[Bild: Thomas Mayer, Neuss]

[Bild: Thomas Mayer, Neuss]

[Bild: Thomas Mayer, Neuss]

[Bild: Thomas Mayer, Neuss]

Die Keizersgracht ist die mittlere der drei Hauptgrachten um Amsterdams Altstadt. Beim Haus Nummer 401 handelt es sich um eine Residenz aus der Zeit um 1665. Ihr Erbauer, Isaac Focquier, ein französischer Kaufmann, ließ ein Tableau mit der Abbildung seines Heimathafens Marseille in die klassizistische Fassade einsetzen. Das Tableau ist bis heute erhalten und gibt dem Haus seinen Namen „Huis Marseille“. 1999 wurde das Gebäude von der de Pont Kunststiftung übernommen und beherbergt seitdem Amsterdams erstes Museum für Fotografie. Ausstellung und Sammlung richten den Fokus auf internationale zeitgenössische Fotografie aus den Niederlanden, Südafrika und Japan.



Kürzlich wurde das historische Haus um ein Nachbargebäude erweitert. Unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte wurde ein Durchgang zwischen den beiden Häusern geschaffen. Das Highlight der Restaurierungsarbeiten war die Freilegung eines aufwendigen, scharlachroten Dekors im Stile Ludwigs XIV. Darüber hinaus wird ein Deckengemälde von Jacob de Wit, eine Dauerleihgabe der Königlich Archäologischen Gesellschaft, ausgestellt. Zusammen mit den zeitgenössischen Fotografien ergibt sich so ein ausgewogenes Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Bereits einige Jahre vor der Erweiterung sanierte die Stiftung in Zusammenarbeit mit ERCO die alte Beleuchtungsanlage im Ausstellungsbereich. Neben den energetischen und konservatorischen Vorzügen überzeugte eine Eins-zu-eins-Bemusterung der Lichttechnik den Bauherren, auf LED-Technologie umzurüsten. Im Zuge der Erweiterung galt es dann, nicht nur das Ausstellungskonzept, sondern auch die Lichtplanung konsistent auf die neuen Räume zu übertragen. Die Versionierung der LEDs erlaubte es ERCO, Leuchten einer Familie zu liefern, die in Lichtfarbe und Charakteristik nicht von den Bestandsleuchten zu unterscheiden waren.

Das Erscheinungsbild der Leuchten tritt hinter der Architektur zurück und lässt den Räumen ihre Selbstverständlichkeit. Besonders deutlich wird dies im neu freigelegten Zimmer im Stile Ludwigs XIV. oder im Gartenzimmer mit dem Deckengemälde von Jacob de Wit. In ihrer Modularität sind die eingesetzten Strahlerfamilien Logotec, Lightboard und Pollux ideale Lichtwerkzeuge zur Inszenierung unterschiedlicher Bildformate und bei variierenden Raumhöhen.

Eine gleichmäßige Beleuchtung der Fotografien fordert der Lichttechnik sowohl in den großzügigen Deckenhöhen der repräsentativen Zimmer als auch in den niedrigen Kellergeschossen und ehemaligen Wohnbereichen maximale Präzision ab. Dank Stromschienensystemen ist es möglich, auf komplexe Tageslichtsituationen flexibel zu reagieren. Austauschbare Spherolitlinsen ermöglichen die Konzeption wechselnder Ausstellungen mit einer gleichbleibenden Auswahl an Lichtwerkzeugen.




 
 

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