20. Mai 2010

GE Edison Award für die Beleuchtung des EnBW-City-Komplexes in Stuttgart

Der GE Edison Award 2009 wurde an die Herren Andreas Schulz und Alexander Rotsch von Licht Kunst Licht AG (Bonn, Deutschland) für die Beleuchtung des EnBW-City-Komplexes in Stuttgart vergeben. Der Award aus Steuben-Kristall mit eingraviertem Namen des Gewinners des jährlich stattfindenden 27. Wettbewerbs für Beleuchtungsdesign wurde durch GE Lighting am 11. Mai 2010 in Las Vegas verliehen.

John Strainic, Global Product General Manager, GE Lighting (l.) und Prof. Dipl.-Ing. Andreas Schulz, Licht Kunst Licht AG [Bild: Lukas Roth]

In der neuen Eingangshalle wird das visuelle Zentrum durch eine glänzende Lichtwolke aus Aluminiumdraht mit unzähligen Xenon-Lampen hervorgehoben [Bild: Lukas Roth]

Im neuen Hauptsitz, dem EnBWCity-Komplex ist die Energie zu spüren [Bild: Lukas Roth]

Der GE Edison Award Wettbewerb richtet sich an Beleuchtungsexperten weltweit, die GE Lichtquellen (Lampen und/oder LEDs) kreativ in ein Beleuchtungsprojekt einsetzen. Licht ist Energie, und Energie ist das Geschäft von EnBW, dem drittgrößten Lieferanten von Elektrizität, Gas und Wasser in Deutschland. Im neuen Hauptsitz, dem EnBWCity-Komplex, entworfen von dem Architekten Lars Klatte von RKW Rhode Kellermann Wawrowsky, ist die Energie zu spüren.

In der neuen Eingangshalle wird das visuelle Zentrum durch eine glänzende Lichtwolke aus Aluminiumdraht mit unzähligen Xenon-Lampen hervorgehoben. Ergänzt durch zwei Wasserwände wird Energie veranschaulicht. Durch die Spiegelung der Oberflächen des Glases und des Wassers wird die Brillanz der Eingangshalle noch verstärkt.



Die Vollverglasung der Eingangshalle ermöglicht das Eindringen von Tageslicht. In die Dachstruktur wurden Downlights mit jeweils vier GE 70-Watt ConstantColor® CMH® T6 3.000 Kelvin keramischen Halogenmetalldampflampen eingebaut, die Licht und Schatten erzeugen. Das Thema von stark gerichtetem Licht wird in der Warteinsel fortgeführt. Licht, das von den Oberflächen des Bodens reflektiert wird, erhellt die Decken und die Unterseite der Erschließungsbrücke. GE T5 Starcoat® Ecolux® 3.500 Kelvin Leuchtstofflampen, die unter der Treppe befestigt sind, stellen eine Funktionsbeleuchtung dar und gestalten gleichzeitig den Treppenraum.

Ein zusätzliches Forum beherbergt das Konferenzzentrum und das Mitarbeiterrestaurant, angeordnet um das vierstöckige Atrium. Um die Höhe der Eingangshalle hervorzuheben, wurden enge Reihen von GE 35-Watt CMH® T6 keramischen Halogenmetalldampflampen in den Boden eingebettet, die Streiflicht an monolithischen Versorgungskanälen erzeugen. Eine Anordnung von Downlights an der Deckenstruktur krönt den Lichteffekt und führt das Thema des stark gerichteten Lichts fort, das in der Eingangshalle und der Warteinsel begonnen wurde.

Das Beleuchtungsdesign veranschaulicht architektonische Integration und erfüllt darüber hinaus die strengen Europäischen Richtlinien hinsichtlich Energieverbrauch. “Es war eine Herausforderung, da Energie- und Kosteneffizienz berücksichtigt werden mussten”, hob Andreas Schulz von Licht Kunst Licht AG hervor. Er fügte hinzu: “Wir möchten immer einen Schritt voraus sein und nicht nur momentan effiziente Designs entwickeln, sondern auch zukünftige.“

Alexander Rotsch, der zweite Gewinner von Licht Kunst Licht AG sagte: “Wir haben uns sehr gefreut, da dies der angesehenste Award der Beleuchtungsindustrie ist, ein Wettbewerb, der sich zum Differentiator für gute Projekte entwickelt und für uns den Unterschied macht”.

Fünf angesehene Jurymitglieder wählten dieses Jahr die Kategorien, die erfüllt werden mussten, um den Award zu gewinnen: Funktionalität, bauliche Kompatibilität, effiziente Verwendung von aktuellen Beleuchtungsprodukten und –technologien, adäquate Farbgebung, Form und Struktur sowie Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit.

Axel Bach, Sales General Manager Central Europe GE Lighting sagt: “Wir sind sehr stolz, dass eine deutsche Firma den Award gewonnen hat, besonders auch, weil es ein Unternehmen wie EnBW ist, welches auf Kosteneffizienz mit GE Produkten setzt, darauf vertrauend, dass wir weiterhin mit Nachdruck nach energetischen Lösungen für unsere Kunden suchen”.

Weitere Finalisten waren: 1100 First Street NE (Washington, DC, USA) entwickelt durch George Sexton Associates (Washington, DC, USA); Emil Schumacher Museum (Hagen, Deutschland) entwickelt von Andreas Schulz und Tanja Baum von Licht Kunst Licht AG (Bonn, Deutschland); Novartis Campus – Maki Office Building (Basel, Schweiz) entwickelt von Andreas Schulz, Martina Weiss und Thomas Möritz von Licht Kunst Licht AG (Bonn,Deutschland); und MUAC University Museum of Contemporary Art (México City, México) entwickelt von Gustavo Avilés und Juan Carlos Martinez von Lighteam, Gustavo Avilés, S.C. (D.F. México City, México).




 
 

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