20. September 2010

Das Willy-Brandt-Haus Lübeck setzt bei der Präsentation auf Epson EMP-6100

Als am 21. Oktober 1969 der 6. Deutsche Bundestag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentrat, richteten sich alle Blicke auf einen Mann, der in wenigen Minuten zum vierten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt werden sollte. Willy Brandt (1913-1992), politischer Kämpfer im Exil, Regierender Bürgermeister von West-Berlin und Bundesaußenminister, stand dreimal als SPD-Spitzenkandidat zur Wahl, ehe der Sprung ins Bonner Kanzleramt gelang. Sein politisches Wirken legte den Grundstein zur späteren Überwindung des „Eisernen Vorhangs“ und leitete innenpolitisch wichtige gesellschaftliche Reformen ein.

Das Willy-Brandt-Haus Lübeck [Bild: Epson Deutschland GmbH]

Die Epson Projektoren zeigen in bewegten und bewegenden Bildern Stationen des Lebens und Wirkens von Willy Brandt [Bild: Epson Deutschland GmbH]

Via LAN einfach und zuverlässig ansteuerbar – Epson EMP-6100 [Bild: Epson Deutschland GmbH]

Dr. Wolfram Hoppenstedt: Geschäftsführer der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung [Bild: Epson Deutschland GmbH]

Zum Gedenken an sein Wirken eröffnete die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung am 18. Dezember 2007 eine Außenstelle im Zentrum der Hansestadt Lübeck, in der Brandt am selben Tag des Jahres 1913 als Herbert Ernst Karl Frahm geboren wurde. Um die außerordentlichen Leistungen angemessen zu präsentieren, setzt das Willy-Brandt-Haus Lübeck auf die netzwerkfähigen EMP-6100 Business Projektoren des Weltmarktführers Epson.

„Die ständige Ausstellung im Willy-Brandt-Haus Lübeck gewährt einen faszinierenden Einblick in das Leben eines der bedeutendsten politischen Persönlichkeiten der jungen Bundesrepublik“, betont Dr. Wolfram Hoppenstedt, Geschäftsführer der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Zum 94. Geburtstag des gebürtigen Lübeckers eröffnete die Stiftung in einem alten Patrizierhaus ein Museum zum Andenken an den langjährigen SPD-Vorsitzenden. Nach der Sanierung des Gebäudes in der Königstrasse 21, das zuvor u. a. als Oberappellationsgericht der freien Reichsstädte, Staatsarchiv und öffentliche Bücherei diente, fungiert es nun als Sitz einer interaktiven Gedenkstätte für den ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler und dem Architekt der wegweisenden „Ostverträge“.



Dokumente der Geschichte – mit Epson Projektoren lebendig gehalten
An verschiedenen Stationen des Museums können die Besucher gezielt Text-, Film- und Tondokumente von und über Willy Brandt abfragen, z. B. aus der Exilzeit geheime Briefe und illegale Flugschriften oder die Fernsehbilder vom gescheiterten Misstrauensvotum  1972. „Die Gäste im Willy-Brandt-Haus Lübeck können auch selbst aktiv werden und sich an die Regierungsbank setzen oder ans Rednerpult treten. Oder sie nehmen in einem "deutsch-deutschen Wohnzimmer" Platz und verfolgen die gegensätzliche Berichterstattung des Ost- und des Westfernsehens im geteilten Deutschland“, erklärt Dr. Hoppenstedt. Für Kinder hält das Museum ein eigenes Programm parat, das in spannenden Bildgeschichten erzählt, wie aus einem Arbeiterjungen ein international hoch angesehener Politiker wurde.

„Beim Entwurf des Willy-Brandt-Hauses war es uns wichtig, einen modernen und multimedialen Ausstellungsraum zu schaffen, der alle Interessen und Wünsche unserer Besucher abbildet“, erzählt Dr. Hoppenstedt. Hierzu bietet das Haus individuell angepasste Führungen zu vier verschiedenen Themenschwerpunkten an: „Da es auf knapp 330m² Ausstellungsfläche unmöglich ist, alle Aspekte aus dem Leben von Willy Brandt aufzuzeigen, haben wir uns für eine interaktive Lösung entschieden, welche die Möglichkeit eröffnet, mit Hilfe eines auf einer Datenbank basierenden Programms verschiedene ‚Module‘ zusammenzustellen, die beim Vortrag einfach projiziert werden.“ Dabei kommen insgesamt sechs Epson EMP-6100 3LCD-Projektoren zum Einsatz, die als fester Bestandteil in das LAN-System des Museums eingebunden sind. „Die Geräte ermöglichen ganz unterschiedliche Inszenierungen, wie das Einspielen ausgewählter Filmausschnitte an einem bestimmten Ort. Die Epson-6100 3LCD-Projektoren sind selbstverständlich netzwerkfähig und lassen sich problemlos von jedem der genutzten PCs über das Netzwerk im Willy-Brandt-Haus Lübeck ansteuern“, berichtet Dr. Hoppenstedt.

Helle, klare Bilder - für den Einsatz an öffentlich zugänglichen Plätzen
Neben der bereits integrierten LAN-Schnittstelle sprachen noch weitere Faktoren für die Epson EMP-6100 Projektoren. So muss aufgrund von Auflagen des Denkmalschutzes auf eine wirksame Abdunklung der Räume im Willy-Brandt-Haus Lübeck verzichtet werden. Dies erfordert leistungsstarke Geräte mit einer besonders hohen Lichtstärke, die auch bei Tageslicht klare und scharfe Bilder projizieren. Mit einer Helligkeit von 3.500 ANSI-Lumen und einem Kontrastverhältnis von 500:1 stellt der Epson EMP-6100 selbst bei weiter Entfernung ein großes Bild in guter Qualität dar. Auch in kleinen Räumlichkeiten wird dank des 1,6fachen optischen Zooms ein wirkungsvolles 60-Zoll-Bild (ab 1,8 Meter Entfernung) projiziert. Die von Epson verwendete 3LCD-Technologie sorgt derweil für eine ruhige Bilddarstellung und scharfe, naturgetreue Abbildungen, auch bei schnellen Bildwechseln.

365 Tage im Jahr Einsatz
„Die Epson EMP-6100 Projektoren befinden sich im Willy-Brandt-Haus Lübeck rund acht Stunden täglich, 365 Tage im Jahr im Einsatz. Neben der Bildqualität und Lichtstärke fällt daher auch der Zuverlässigkeit des Projektors und Lebensdauer der Lampen eine entscheidende Bedeutung zu“, schildert Dr. Hoppenstedt. Sollten doch einmal Probleme mit dem Epson EMP-6100 auftreten, meldet das vorbeugende Wartungssystem des Geräts (Epson Preventative-Maintenance-System) Unregelmäßigkeiten frühzeitig über das Netzwerk, so dass Wartungsarbeiten vorgenommen werden können, noch bevor der Projektor ausfällt. Der Austausch der Luftfilter und Lampen kann dabei völlig problemlos vorgenommen werden, da die entsprechenden Gehäuseöffnungen seitlich oder nach unten ausgerichtet sind. Spezielle Werkzeuge oder besondere Kenntnisse sind nicht nötig.

„Dank des cleveren Produktdesigns des Epson EMP-6100 müssen die Besucher des Willy-Brandt Hauses Lübeck auf kein Bild- und Tondokument verzichten, da selbst bei einem Ausfall das Gerät im Nu wieder Einsatzbereit ist“, unterstreicht Dr. Hoppenstedt. „Das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis wird durch die integrierten 5-Watt Lautsprecher im EMP-6100 zusätzlich gesteigert, da die Stiftung dadurch auf die Anschaffung eines weiteren Sound-Systems verzichten konnte. Zusammengefasst führen die Vorteile des Projektors sowie ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit zu wertvollen Kosteneinsparungen, die an anderer Stelle der Stiftung zur Verfügung stehen ", so Dr. Hoppenstedt abschließend.




 
 

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