13. August 2026

Auf dem Weg zur smart City

Trier setzt vollständig auf vernetzte LED-Beleuchtung von Signify - Ein ehrgeiziges Projekt kommt zu einem erfolgreichen Ende: Als eine der ersten deutschen Großstädte hat Trier die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. Signify hat die Umrüstung von der Planung bis zur Installation begleitet und neben den LED-Leuchten auch das intelligente Lichtmanagementsystem Signify Interact bereitgestellt.

Auf dem Weg zur smart City - Trier setzt als eine der ersten Großstädte in Deutschland vollständig auf vernetzte LED-Straßenleuchten [Bild: Signify GmbH]

Durch den konsequenten Umstieg auf smart vernetzte LED-Beleuchtung sind die Stadtwerke Trier nun dazu in der Lage, die Kosten für die öffentliche Beleuchtung um rund 600.000 Euro pro Jahr zu senken. 

Jeden Lichtpunkt über ein intuitives Dashboard überwachen und steuern
Dass sich der Umstieg von herkömmlicher auf energieeffiziente LED-Beleuchtung lohnt, ist allgemein bekannt. Doch was möglich ist, wenn die öffentliche Beleuchtung einer gesamten Stadt saniert wird, zeigt sich nun in Trier. Gemeinsam mit Signify haben die Stadtwerke Trier 12.000 Straßenleuchten modernisiert und rund 1.000 Lichtpunkte neu installiert. Dabei wurden von Anfang an auch fortschrittliche Verwaltungstechnologien in Betracht gezogen. Über das intelligente Lichtmanagementsystem Signify Interact konnten alle öffentlichen Lichtpunkte in ein Beleuchtungsnetzwerk integriert werden, das sich zentral überwachen und verwalten lässt.



Die Stadtwerke Trier erhalten über das Interact Dashboard wertvolle Echtzeit-Informationen aus dem gesamten Ökosystem. Sie sehen sofort, wenn ein Defekt vorliegt und können umgehend darauf reagieren. Außerdem haben sie die Möglichkeit, die Beleuchtung einzelner Straßenzüge oder Überwege temporär anzupassen, um so die Sicherheit vor Ort zu erhöhen oder den Energieverbrauch zu optimieren. Dieser liegt dank der effizienten LED-Technologie ohnehin auf einem sehr niedrigen Niveau: Statt 125 verbraucht jede Straßenleuchte in Trier nur noch 25 Watt. Der Energieverbrauch der gesamten Beleuchtung sinkt so jährlich um rund 3,5 Millionen Kilowattstunden, ohne dass die Beleuchtungsqualität beeinträchtigt wird.

Das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen wird positiv beeinflusst

Unter dem Strich erweist sich die Initiative als Gewinn für alle Beteiligten: Die Stadtwerke Trier erhalten umfassende Steuerungsoptionen, die weit über das Ein- und Ausschalten der Leuchten hinausgehen. Die Bürger*innen profitieren von einer bedarfsgerechten Form der Beleuchtung, die das allgemeine Sicherheitsgefühl erhöht. Und die Stadt Trier kann die jährlichen Energiekosten für die öffentliche Beleuchtung um rund 600.000 Euro reduzieren. Die Investitionen in das Projekt werden sich so schon nach wenigen Jahren amortisiert haben.

„Ich bin stolz darauf, dass Trier als eine der ersten Städte in Deutschland komplett auf LED-Beleuchtung umgestellt hat. Und das sogar schneller als geplant“, freut sich Oberbürgermeister Wolfram Leibe. „Die neue Technik macht sich im städtischen Haushalt bemerkbar und trägt spürbar zur Lebensqualität und zum Klimaschutz in unserer Stadt bei.“

Die Stadtwerke Trier denken sogar schon weiter: Aktuell wird geprüft, wie die Beleuchtungsinfrastruktur noch intelligenter genutzt werden kann. Etwa für dezentrale Batteriespeicher, die als sogenannte Schwarmspeicher miteinander vernetzt werden sollen. Diese könnten die Straßenbeleuchtung in Zukunft mit lokal erzeugter erneuerbarer Energie versorgen und gleichzeitig das Stromnetz stabilisieren. Ein Förderantrag für dieses innovative Folgeprojekt ist bereits in Planung.




 
 

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