The Florentin umfasst 147 Zimmer und Suiten, darunter neun Signature Suites in der historischen Villa, sowie Restaurants, Bars, Veranstaltungsräume und einen Spa-Bereich über vier Ebenen. Das Interior Design folgt zwei unterschiedlichen Gestaltungsansätzen. Während die öffentlichen Hauptbereiche, Gästezimmer und Spa-Bereiche von Unscripted Design einer minimalistischen Ästhetik mit klaren Linien, natürlichen Materialien und Farbtönen sowie sinnlichen Texturen folgen, greifen die Innenräume der historischen Villa sowie das Restaurant The Dune und die Cigar Lounge von Atelier Zürich eine expressivere, charakterstarke Formensprache auf, die im historischen Kontext des Gebäudes verwurzelt ist.
Das Lichtkonzept folgt dieser Dualität bei gleichzeitig konsistenter technischer Umsetzung im gesamten Haus. Warme Farbtemperaturen bilden die Grundlage des Konzepts. Weiches, diffuses Umgebungslicht entsteht durch hinterleuchtete Flächen, indirekte Voutenbeleuchtung, transluzente Elemente und integrierte lineare Lichtsysteme, ergänzt durch präzise gesetzte Akzente zur Orientierung, funktionalen Beleuchtung und Inszenierung. Möbelintegrierte Lichtquellen sowie vertikale Beleuchtung verstärken räumliche Tiefe und visuellen Komfort.
„Licht ist hier mehr als Funktion. Es ist die subtile Sprache, die Materialien zum Leben erweckt und Stimmungen formt. Unsere Intention war es, Ruhe zu inszenieren - nicht durch Dunkelheit, sondern durch fein abgestufte Helligkeit“ sagt Martina Weiss, Director bei Licht Kunst Licht.
Dabei setzen maßgefertigte Sonderleuchten und beleuchtete Objekte gezielt Akzente, ohne mit der Architektur zu konkurrieren. Ausgewählte Bestandsleuchten wurden erhalten und auf LED-Technologie umgerüstet, wodurch historische Elemente des Gebäudes in das neue Lichtkonzept integriert werden konnten.
In Bereichen mit variierenden Tageslichtverhältnissen und wechselnden Nutzungsanforderungen ermöglicht die Integration von Tunable White fließende Übergänge von wärmeren Tageslichtstimmungen zu amberfarbenen Abendtönen – insbesondere in den öffentlichen Bereichen und im Wellnessbereich. So entsteht eine ruhige, geführte und konsistente Lichtatmosphäre.
Empfangsbereich und öffentliche Räume
Der von Unscripted Design gestaltete Empfangsbereich bildet den zentralen Ankunfts- und Orientierungspunkt des Hotels. Eine Abfolge vertikaler Lichtboxen flankiert den Eingang und bildet einen beleuchteten Hintergrund für die Rezeptionstresen. Ihre warme Lichtfarbe verschiebt sich in den Abendstunden in Richtung amberfarbener Töne und verstärkt so den Übergang vom urbanen Außenraum zum atmosphärischen Interior des Hotels. Ein individuell gefertigtes Metallgewebe mit stilisiertem TF -Logo fungiert als grafisches Element und lässt das Licht zugleich stimmungsvoll wirken. Maßgefertigte Leuchten mit minimalistischer Geometrie sorgen über den Tresen für eine sanfte Akzentuierung, während dezente Downlights und integrierte Arbeitsplatzbeleuchtung die funktionale Ausleuchtung für das Personal sicherstellen.
The Garden, konzipiert als All-Day-Dining-Bereich, zeichnet sich durch ein Lichtkonzept aus, das sich flexibel an wechselnde Tageslichtbedingungen und unterschiedliche Nutzungen anpasst. Eine deckenmontierte Tunable-White-Lichtbox bildet das zentrale Gestaltungselement: Tagsüber sorgt sie bei 2.700 K für eine vergleichsweise frische Atmosphäre, während sie abends allmählich in deutlich wärmere Töne bis hin zu 1.800 K übergeht.
Linear integrierte Beleuchtung in Regalen bringt vertikale Lichtakzente und räumliche Tiefe ins Spiel, während Kunstwerke und Tische gezielt durch Spotlights hervorgehoben werden, um Kontraste und eine klare räumliche Hierarchie zu schaffen. Batteriebetriebene Tischleuchten erzeugen zusätzliche, punktuelle Lichtinseln, die auch im großzügigen Raum eine intime, behagliche Stimmung erzeugen.
Die Bibliothek bietet als Eventfläche, Lounge und erweiterter Dining-Bereich eine flexible Nutzung. Ein regelmäßiges Raster aus Strahlern bildet die atmosphärische Grundbeleuchtung, ergänzt durch integrierte Regalbeleuchtung. Maßgefertigte Laternen erzeugen eine weiche, diffuse Vertikalbeleuchtung und unterstreichen die ruhige, gemütliche Atmosphäre.
Die Florentin Bar wird maßgeblich durch ihre gewölbte Decke geprägt, die das zentrale architektonische Element des Raumes bildet. Jede Gewölbeöffnung wird von einer linearen Spannleuchte betont, die der Geometrie der Decke folgt und ihre Struktur durch kontinuierliches, indirektes Licht hervorhebt.
Für die Barfläche sorgt integrierte Downlight-Beleuchtung für funktionales, direktes Licht, das die Arbeits- und Servicebereiche optimal ausleuchtet. Die sorgfältig kuratierte Spirituosenauswahl wird auf einem gestaffelten, hinterleuchteten Display präsentiert, das den visuellen Fokus hinter der Bar schafft. Weitere Lichtebenen setzen Akzente: Beleuchtung zur Hervorhebung der Kunstwerke sowie maßgefertigte, diffuse Wandleuchten für vertikale Aufhellung und Streiflicht entlang der Rückwand, um die warmen Lamellen neben der Bar hervorzuheben. Batteriebetriebene Tischleuchten erzeugen zusätzliche, flexible Lichtinseln und tragen so zu einer entspannten, einladenden Atmosphäre für die Gäste bei.
In allen öffentlichen Bereichen sind Lichtstimmungen vordefiniert, um reibungslose Übergänge im Tagesverlauf zu gewährleisten. Während Personal und Management Szenen bei Bedarf über Tablet-Steuerungen für besondere Situationen oder Veranstaltungen abrufen können, erfolgt der Übergang von Tages- zu Abend- und Nachtstimmung automatisch über eine astronomische Zeitschaltuhr, sodass die Beleuchtung stets konsistent und uhrzeitgemäß bleibt.
Hotelzimmer und Signature Suites
Die Gästezimmer im Hauptgebäude des Hotels sind in drei unterschiedliche Zimmertypen unterteilt, die alle als ruhige Rückzugsorte konzipiert sind. Indirekte Beleuchtung über das Deckengewölbe und ins Mobiliar integrierte Elemente schafft eine angenehme Grundhelligkeit. Diffuse Lichtquellen wie Tischleuchten, Stehleuchten und in die Minibar integrierte Wandleuchten sorgen für visuelles Wohlbefinden, während gezielt eingesetzte Downlights mit kontrollierter Lichtverteilung und Blendschutz an Tischen oder zur Akzentuierung gezielte Lichtpunkte setzen. In den Bädern gewährleisten vertikale, diffuse Lichtfelder rund um die Spiegel eine angenehme Gesichtserkennung.
Die Signature Suites folgen denselben Prinzipien, ermöglichen jedoch eine größere Individualität. Warme Farbtemperaturen sowie das ausgewogene Zusammenspiel von diffusem und gerichtetem Licht bleiben zentral, während dekorative Leuchten individuell auf das jeweilige Suite-Thema abgestimmt und Teil des Interior Designs werden. Direkte Beleuchtung wird sparsam und gezielt eingesetzt, um Funktionalität und Akzente zu unterstützen, während die Gesamtkonzeption Intimität, Komfort und ein Gefühl persönlicher Identität unterstreicht.
Alle Gäste werden mit vordefinierten Lichtszenen empfangen, die an Tages- oder Nachtzeiten angepasst und automatisch über eine astronomische Zeitschaltuhr aktiviert werden. Sowohl in den Gästezimmern als auch in den Signature Suites kann das Licht individuell vom Gast gedimmt werden, um die Atmosphäre nach persönlichen Vorlieben zu gestalten. „Jeder Gast fühlt sich ein bisschen wie zu Hause und möchte die Beleuchtung individuell einstellen können.“ sagt Mariana Saraiva, Projektleiter von Licht Kunst Licht. Eine zusätzliche Nachtlicht-Einstellung liefert dezentes Orientierungslicht, das sichere Bewegungen im Raum ermöglicht, ohne die Hauptbeleuchtung zu aktivieren.
Spa und Wellnessbereich
Über vier Ebenen erstreckt sich der Spa-Bereich, der als sanfter Übergang von Offenheit zu Intimität konzipiert ist. Auf den oberen Etagen mit starkem Tageslichteintritt bleibt das Kunstlicht vergleichsweise frisch aber dennoch warm bei 2.700 K. Beim Hinabsteigen in und durch Spa-Bereiche werden Farbtemperaturen allmählich wärmer und die Lichtintensität sanfter, bis in den Behandlungsräumen eine besonders intime Stimmung entsteht.
Ein wiederkehrendes Motiv sind beleuchtete Flächen, die sich durch den gesamten Spa ziehen. In der Relax-Lounge sorgen vertikale Lichtboxen mit Tunable-White-Funktion für eine Anpassung von klaren Tageslichttönen zu warmen Abendstimmungen. Dasselbe Prinzip findet sich an der Spa-Rezeption: Eine hinterleuchtete Akzentwand schafft einen ruhigen, gut wahrnehmbaren Ankunftspunkt. Indirekte, linear integrierte Beleuchtung in Möbeln und Regalen sowie sanft illuminierte Lamellen setzen rhythmische und materialbezogene Akzente, ohne zu blenden. Zusätzlich wurden bestehende Wandleuchten aus der Hotelzeit vor der Renovierung sorgfältig überarbeitet und auf LED-Technologie umgerüstet, wodurch eine fühlbare Verbindung zur Geschichte des Hauses erhalten bleibt, während moderne Beleuchtungsstandards erfüllt werden.
Der Poolbereich, das Herz des Spa, strahlt eine warme, diffuse Lichtatmosphäre aus. Maßgefertigte, IP-zertifizierte Pendelleuchten rund um das Becken erzeugen eine sanfte Grundbeleuchtung, ergänzt durch die subtil beleuchteten Holzlamellen, die hier als verbindendes Design- und Lichtelement wiederaufgreifen.
In den Behandlungsräumen steht der Komfort der Gäste im Vordergrund, gleichzeitig werden funktionale Anforderungen unterstützt. Indirektes Licht in Deckenfeldern sorgt für eine blendfreie Grundhelligkeit. Strategisch platzierte Downlights liefern gezieltes Licht für das Personal, während dekorative Wandleuchten Oberflächenstrukturen betonen und einen sanften, beruhigenden Glanz erzeugen.
Der Fitnessbereich kombiniert weiches, diffuses Licht aus indirekter Decken- und Spiegelbeleuchtung mit dekorativen, diffusen Leuchten, die zusätzlich die Raumstruktur unterstützen. Ergänzt wird dies durch Downlights, die direkte Beleuchtung für Trainingsaktivitäten liefern.
Historische Villa
Neben den Signature Suites beherbergt die Villa mehrere öffentliche Bereiche, deren Lichtkonzept jeweils sensibel auf den individuellen Charakter der Räume und die Anforderungen des denkmalgeschützten Bestands reagiert. Die Innenräume folgen einem bewusst extensiven Ansatz: vielschichtige Muster, prägnante Farbwelten und ausdrucksstarke Möblierung prägen das Erscheinungsbild. Entsprechend tritt das Licht überwiegend dekorativ und diffus in Erscheinung und unterstützt eine wohnliche Atmosphäre. Technische Beleuchtungslösungen werden nur dort integriert, wo funktionale oder konservatorische Anforderungen es erfordern.
Im Lobbybereich sorgen eigens entworfene Opalglasleuchten – speziell für diesen Raum und das historische Treppenhaus entwickelt – für eine weiche, warmtonige Grundbeleuchtung. Markante dekorative Stehleuchten setzen auf Augenhöhe atmosphärische Akzente, während technisch orientierte Stehleuchten gezielt die geschützte historische Decke in Szene setzen.
Der Blaue Salon, flexibel nutzbar als Lesezimmer oder Speisebereich, wird maßgeblich durch seine historische Decke geprägt, die Eingriffe auf bestehende Auslässe beschränkte. Vorhandene Downlights wurden durch LED-Leuchten ersetzt, während ein zentraler Kronleuchter als räumlicher und visueller Mittelpunkt fungiert. Goldfarbene, batteriebetriebene Tischleuchten ergänzen das Konzept um eine variable Ebene und ermöglichen unterschiedliche Stimmungen – je nach Nutzungsszenario.
Im Wintergarten werden Tische und Verkehrsflächen durch gerichtete Downlights akzentuiert. Wandleuchten aus Naturfaser sorgen für eine sanfte vertikale Aufhellung, während entlang der Fensterbänke platzierte Tischleuchten Wärme und Materialität ins Spiel bringen. Zwei maßgefertigte Tronchi-Deckenleuchten bilden den zentralen Blickfang des Raumes.
Der Wine Tasting Raum stellt Funktion und Präsentation in den Vordergrund. Präzise ausgerichtete Downlights beleuchten den zentralen Tisch, Flaschenpräsentationen und die Arbeitsfläche. Entlang der Raumperipherie schaffen Glaspendelleuchten eine diffuse vertikale Lichtschicht. Die angrenzende Wine Lounge hingegen setzt vollständig auf weiches, diffuses Licht: Dekorative Glaswandleuchten fassen den Raum ein, große Tischleuchten sorgen für lokales Licht und strahlen zugleich nach oben, um das Gewölbe sanft zu betonen.
Das Damenzimmer wird von zwei Kompositionen von Pendelleuchten geprägt, ergänzt durch Aufbau-Strahler, die bei Bedarf direktes Licht liefern. Dekorative Stehleuchten verleihen dem Raum zusätzlichen Charakter und runden die vielschichtige Lichtgestaltung ab.
In der Gästeküche steht – entsprechend ihrer funktionalen Nutzung – eine technisch funktionale Beleuchtung im Vordergrund. Gerichtete Downlights sorgen für eine präzise Ausleuchtung von Arbeits- und Vorbereitungsflächen. In das Mobiliar integrierte Beleuchtung sowie dekorative, diffuse Pendelleuchten verringern die technische Anmutung und stellen eine visuelle Verbindung zu den wohnlicheren Bereichen der Villa her.
Der Dining Room hingegen wird ausschließlich von diffusem Licht bestimmt. Ein zentraler Kronleuchter unterhalb des Gewölbes bildet das Herzstück der Beleuchtung und betont die architektonische Raumhöhe. Großformatige dekorative Stehleuchten sowie goldene Tischleuchten entlang der Fensterbänke verleihen dem Raum eine warme, wohnliche Atmosphäre. Batteriebetriebene Tischleuchten ergänzen das Konzept um eine flexible, lokale Lichtebene, die sich wechselnden Tischanordnungen anpasst.
Aufgrund der denkmalpflegerischen Vorgaben werden sämtliche Leuchten in der Villa über Bluetooth mittels Casambi-Technologie gesteuert. So lassen sich unterschiedliche Lichtszenen flexibel einstellen und zeitgemäßer Bedienkomfort gewährleisten – ganz ohne invasive Eingriffe in die historische Bausubstanz.
Cigar Lounge
In der Cigar Lounge ist das Licht bewusst dramatisch inszeniert. Auf eine flächige, diffuse Grundbeleuchtung wird weitgehend verzichtet; stattdessen prägt gerichtetes Licht das Raumgefühl. Integrierte Downlights mit präziser Lichtlenkung und wirksamem Blendschutz erzeugen markante Kontraste, die den expressiven Charakter des Interieurs unterstreichen.
Eine Präsentation von Tabakblättern wird durch integrierte Miniaturstrahler akzentuiert, sodass Materialität und feine Details hervortreten, ohne die klar strukturierte Lichtdramaturgie zu verändern. Ein besonderes Element bildet eine leuchtende Installation aus Glaselementen ehemaliger Wandleuchten des historischen Treppenhauses der Villa. Als Pendelleuchte neu interpretiert, greift sie die Geschichte des Hauses auf und überführt Fragmente der Vergangenheit in eine zeitgemäße Nutzung.
Die Studios
Die Studios, konzipiert als Tagungssäle und multifunktionale Räume, verbinden Flexibilität mit Atmosphäre. Kleine, präzise ausgerichtete Strahler sorgen dort für funktionales, punktgenaues Licht, wo es benötigt wird. Ergänzend dazu schaffen diffuse Kugelleuchten auf einer abgehängten Schiene eine weiche Grundhelligkeit, unterstützen die Gesichtserkennung und fügen eine dekorative Ebene hinzu, die sich stimmig in das Gestaltungskonzept einfügt.
Der Ballsaal
Im Ballsaal folgt die Beleuchtung einem klar gegliederten, mehrschichtigen System, das unterschiedliche Veranstaltungsszenarien ermöglicht. Vertikale Lichtanteile entstehen durch lineare Wallwasher-Profile, die in die Holzdeckenstruktur integriert sind, ergänzt durch indirekte Beleuchtung entlang der Fensterseiten. Die direkte Ausleuchtung übernehmen motorisierte Deckenspotlights, deren Ausrichtung und Abstrahlwinkel individuell per Bluetooth über Casambi-Technologie angepasst werden können. So lässt sich das Licht präzise auf wechselnde Raumkonfigurationen abstimmen, während eine konstante atmosphärische Grundebene erhalten bleibt.
The Dune
Das Restaurant „The Dune“ versteht sich als immersiver Erlebnisraum, der das Gefühl eines Dinners unter freiem Sternenhimmel inmitten einer Dünenlandschaft aufgreift. Diese Idee spiegelt sich konsequent im Lichtkonzept wider und wird durch eine fein abgestimmte Gestaltung erlebbar gemacht.
Eine Komposition aus Pendelleuchten mit unterschiedlichen Abhängungen interpretiert den Sternenhimmel neu und bildet die zentrale Lichtebene des Raumes. Ausgestattet mit Tunable-White-Lichtquellen lässt sich die Stimmung flexibel anpassen: Tagsüber und in den frühen Abendstunden wirkt das Licht frischer und klarer, während es im weiteren Verlauf des Abends in eine warme, amberfarbene, an Kerzenschein erinnernde Atmosphäre übergeht.
Die Lichtverteilung ist bewusst konzentriert. Präzise gesetzte Lichtinseln auf den Tischen schaffen intime Bereiche, während die Umgebung in gedämpfterem Licht verbleibt. So entstehen eine klare visuelle Hierarchie und eine Atmosphäre der Geborgenheit. Ergänzt wird dieses Zusammenspiel durch batteriebetriebene Tischleuchten, die eine zusätzliche, lokalisierte Lichtebene einbringen. Sie sind hinsichtlich Helligkeit und Farbtemperatur auf die jeweiligen Lichtszenen abgestimmt und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein – für ein stimmiges und durchgängiges Raumerlebnis.
Außenbereiche
Die Außenbeleuchtung folgt einer bewusst reduzierten Gestaltung, die den ruhigen und eleganten Charakter des Hotels unterstreicht. Im Innenhof wird der neu ergänzte Arkadengang mit einer funktionalen Direktbeleuchtung inszeniert, deren Intensität bewusst zurückgenommen ist, um die besondere Atmosphäre des Ortes zu bewahren. Am Haupteingang setzt ein hinterleuchtetes Vordach in Tunable White ein klares Zeichen der Ankunft und definiert den Zugang zum Hotel auf einladende Weise.
Die Beleuchtung der Vegetation versteht sich als ruhige, durchgängige Gestaltungsebene in allen Außenbereichen. Ein prägnanter Baum im Innenhof sowie ein großer Baum am Haupteingang werden gezielt durch Strahler mit Erdspieß hervorgehoben. Ergänzend sorgen dezent platzierte Strahler für eine sanfte Ausleuchtung niedriger Bepflanzungen und kleinerer Bäume. Dieses Prinzip zieht sich konsequent durch den Innenhof, den Villengarten, den Spa-Garten sowie den Garten vom Restaurant The Dune.
Sämtliche Leuchten verfügen über präzise definierte Abstrahlwinkel und wirksamen Blendschutz. Sie wurden sorgfältig ausgerichtet, um Streulicht und Aufhellungen des Nachthimmels weitestgehend zu vermeiden. Gesteuert wird die Außenbeleuchtung über eine astronomische Zeitschaltuhr, die das Licht automatisch zu den Abendstunden aktiviert und wieder abschaltet.
Das warme Licht aus den Innenräumen ergänzt das Außenbeleuchtungskonzept um eine zusätzliche, atmosphärische Ebene – besonders spürbar im Innenhof und im Spa-Garten. Mobile, batteriebetriebene Tischleuchten ermöglichen flexible Sitzarrangements im Freien, und setzen bei Bedarf gezielte Lichtakzente. Auch die Beleuchtung entlang der Zufahrt wurde erneuert: Kompakte LED-Leuchten mit präziser Lichtlenkung sorgen für eine funktionale Ausleuchtung und reduzieren gleichzeitig unerwünschtes Streulicht.
Balance von Form und Atmosphäre
Im Florentin Hotel in Frankfurt verschmelzen Lichtplanung und Architektur zu einem stimmigen Narrativ, der Form und Atmosphäre gleichermaßen hervorhebt. Das Projekt schafft eine harmonische Verbindung der Architektur des frühen 20. Jahrhunderts mit zeitgenössischen Ergänzungen in einer zurückhaltenden, materialbewussten Gestaltung. Das fein abgestimmte Zusammenspiel von Licht und Raum betont Texturen, hebt Materialqualitäten hervor und erzeugt eine ruhige, noble Atmosphäre ohne demonstrative Geste – und unterstreicht damit die Identität des Hauses als urbaner Rückzugsort, in dem historische Präsenz und moderne Raffinesse in harmonischem Gleichgewicht stehen.
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