01. Juli 2014

Projekt des Monats
Juli 2014

SKYLIGHT Frankfurt - Lichtszenen im Focus

Über zwei Jahre bis Ende 2013 wurde das Foyer des Skylight Gebäudes in Frankfurt mit anschließenden Konferenzräumen nach dem Konzept der Frankfurter Innenarchitekturbüros Clivia Bauer Innenarchitektur+Design umgestaltet. MAASS-Licht realisierte in enger Zusammenarbeit mit den Innenarchitekten das Lichtkonzept für das Foyer, die Konferenzräume und erstellte ein Wegleitsystem am Objekt.

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

[Bild: Lukas Jappsen für MAASS-Licht]

Die Lichtgestaltung zoniert den Raum durch den Einsatz von Downlights und Deckenvouten und betont prägnante Bereiche wie die Deckenelemente, den zentralen Empfang sowie die integrierten Kunstobjekte. Eine besondere Spannung erzeugen die unterschiedlichen Lichtstimmungen am Tag und bei Nacht.

Allgemeinbeleuchtung und Akzentuierung

Am Tag kreiert die Allgemeinbeleuchtung mit Downlights einen lichtdurchfluteten Innenraum. Die Positionierung der Downlights zoniert die Funktionsbereiche der Eingangshalle in unterschiedlichen Lichtqualitäten. Die Lichtplanung unterstützt die von den Innenarchitekten gewünschten  fließenden Formen an Decke und Boden. Der Raum erfährt dadurch eine Rhythmisierung, die die Bewegungen der Besucher symbolisiert.


Neben der allgemeinen Grundbeleuchtung hebt die Lichtgestaltung besondere Bereiche hervor und schafft eine angenehme Atmosphäre. Eine ovale Lichtdecke über dem skulpturalen Empfangstresen bildet das Zentrum der Halle. Durch die hohe Leuchtdichte am zentralen Empfang wird der Besucher förmlich in die Mitte des Raums gezogen. Die Lichtdecke ist vollständig dimmbar und erfüllt die Beleuchtungsanforderungen von zwei ständigen Arbeitsplätzen am Empfang. Neben der hohen Qualität durch diffuses, blendfreies Licht, fungiert die Sonderkonstruktion auch als Akustikelement.

Deckenvouten zonieren den Raum
Zusätzlich zu der Platzierung der Downlights gliedern Lichtvouten an den Deckenelementen die Bereiche von Empfang, Café und Loungebereich. Die Lichtvouten unterstützen markante bauliche Elemente und betonen die Dreidimensionalität der Einbauten, die durch das indirekte Licht zu schweben scheinen. Von besonderer Leichtigkeit erscheinen auch die Säulen, die an den Stellen, an denen sie die Decke durchdringen, durch Lichtvouten betont werden. Zusätzlich zu der Inszenierung der Deckenelemente heben Vouten am Boden den zentralen Empfangstresen aus Corian hervor. Die Lichtinstallation lässt den massiven Tresen zu einer schwebenden Erscheinung werden. Das Logo des Skylight Gebäudes ist in den zentralen Empfangstresen aus Corian eingefräst und hinterleuchtet. Einen besonderen schwerelosen Blickfang schaffen die fünf gläsernen Pendelleuchten über dem Tresen des Cafés.

Lichtszenen tauchen das Foyer in unterschiedliches Licht
Helle, freundliche Atmosphäre am Tag: Downlights und Lichtvouten schaffen am Tag eine harmonische Verbindung mit der Innenarchitektur. Neben den gestalterischen Funktionen überzeugen auch wirtschaftliche Faktoren des Konzeptes durch die individuelle Ansteuerbarkeit aller einzelnen Leuchten. In den Dunkelstunden wird die Allgemeinbeleuchtung mit Downlights heruntergedimmt, um den Fokus vermehrt auf die Kunstinstallationen des Ateliers Goulbier und die beeindruckenden Deckenvouten zu richten.

Konferenzräume

Direkt an das Foyer schließt ein teilbarer Konferenzraum an. Der Raum kann ganzheitlich oder separat genutzt und angesteuert werden. Neben dem Lichtkonzept MAASS-Licht plante ebenfalls die Medientechnik und die nutzerfreundliche Mediensteuerung des multifunktionalen Konferenzraums.

Corporate Identity und Wegleitsystem
MAASS-Licht konzipierte für das Gebäude ein Wegleitsystem. Die Orientierung im Gebäude wird durch die Beschilderung im Parkhaus, beleuchtete Mieterstelen im Außenbereich und Liftbeschilderungen gesteuert. Im Eingangsbereich der beiden Vorräume vom Foyer dienen beschriftete Lightpanels in Sonderkonstruktion der Orientierung im Gebäude.




 
 

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