01. April 2012

Projekt des Monats
April 2012

Ashgabat Towers – Rekordverdächtige Installation

Kurz vor dem Jahreswechsel erscheint auf der monumentalen Fassade des 175 m hohen Anayasa-Turms eine riesige Laserprojektion. Langsam blendet die Zahl „2011“ aus, dann zählt der Laser die letzten Sekunden des Jahres herunter. Die versammelte Menge auf dem Platz jubelt, als schließlich die Jahreszahl "2012" erscheint und die gesamte Stadt im Schein des prächtigen Feuerwerks erstrahlt.

Laserprojektion auf die Gebäude der Stadt [Bild: LOBO electronic GmbH]

Blick auf die nächtliche Stadt Ashgabad mit den Strahlen der Installation [Bild: LOBO electronic GmbH]

Laserstrahlen treffen sich am Neutralitäts-Turm [Bild: LOBO electronic GmbH]

Projektion und Laserstrahlen auf dem Fernsehturm, hoch über Ashgabat [Bild: LOBO electronic GmbH]

Zum Jahreswechsel erscheint auf dem Anayasa-Turm die Jahreszahl "2012" und die gesamte Stadt erstrahlt im Licht eines prächtigen Feuerwerks [Bild: LOBO electronic GmbH]

Die Gesamtlänge der Installation betrug rund 30 km. Die größte Einzeldistanz waren stattliche 13 km! [Bild: LOBO electronic GmbH]

Das Unabhängigkeitsdenkmal ist einer der Türme, die es galt, mit Laser zu verbinden [Bild: LOBO electronic GmbH]

Gleichzeitig geht erstmals eine gigantische Laserinstallation an den Start, die im Januar 2012 in den vollautomatischen Dauerbetrieb übergehen und weltweit Maßstäbe setzen wird. Sie verbindet die höchsten Türme der Hauptstadt von Turkmenistan mit gleißend hellen Laserstrahlen in der Nationalfarbe Grün. Auch Displaylaser sind Teil des Projekts. Sie sorgen für brillante Gebäudeprojektionen, wie sie erstmals an Silvester zu sehen waren.

Es heißt, der Präsident von Turkmenistan selbst hatte die Idee zu diesem Projekt. In seinem Auftrag suchte der größte türkische Baukonzern Polimeks nach geeigneten Partnern zur Realisierung des fordernden Unterfangens. Zahlreiche Unternehmen im Display-Laserbereich brachten Ideen, Konzepte und Angebote ein. Letztlich machte der international renommierte Laserspezialist LOBO das Rennen.

LOBO bündelt unter einem Dach die Erfahrung eines der führenden Kompletthersteller von Display-Lasersystemen mit der Schaffenskraft des branchenweit am meisten international ausgezeichneten Show-Designteams und konnte rund um den Globus bereits bei zahllosen herausragenden Großprojekten auf Kauf- und Mietbasis seine Kompetenz unter Beweis stellen.

Doch selbst für die erfahrenen Ingenieure von LOBO war dieses Projekt eine Herausforderung. Galt es zwischen den Türmen schließlich Entfernungen von insgesamt fast 30 km zu überwinden. Zwar hatte man in der 30-jährigen Firmengeschichte schon temporäre Projekte vergleichbarer Größenordnung auf Mietbasis realisiert. Aber ein voll automatisierter, täglicher Dauerbetrieb eines solch gewaltigen Systems stellt dagegen noch einmal ganz andere Anforderungen.

Zugunsten einer optimalen Sichtbarkeit wurden alle Strahlen bidirektional konzipiert. Zum Einsatz kamen ausschließlich Laser der höchsten Helligkeitsklasse. Laser aus LOBOs sparks Serie bildeten die technische Basis; aber auch COHERENT-Laser des Typs Verdi kamen zum Einsatz. Die Automation der Installation erfolgt auf Basis der ebenfalls von LOBO entwickelten LACON-5 Plattform, die dank des eingebauten GPS-Moduls auch für die absolut exakte Synchronisation aller Lasersysteme sorgt.


LOBOs Creative Director Alexander Hennig: „Dank unser 10 km langen Laser-Teststrecke konnten dem Auftraggeber beweisen, dass es eben nicht reicht, einfach x-beliebige Laser hoher Ausgangsleistung zu installieren, sondern dass es im Zusammenspiel mehrerer Faktoren letztlich auf eine besonders hohe effektive Helligkeit ankommt. Eine überragende Strahlqualität war hier das entscheidende Kriterium. In den LOBO Laboren sind speziell auf diese Installation zugeschnittene Optiken entwickelt worden, die eine optimale Leistungsdichte selbst über große Distanzen garantieren."

In Anbetracht der enormen räumlichen Ausdehnung der Installation, gehen Vertreter der International Laser Display Association (ILDA) davon aus, dass es sich weltweit um die größte Festinstallation im Display-Laserbereich handelt. Natürlich ließ es sich der Präsident nicht nehmen, die monumentale Installation persönlich vom Helikopter aus in Augenschein zu nehmen. Es heißt, er sei mit dem Ergebnis sehr zufrieden gewesen.




 
 

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