07. Februar 2019

EOOS präsentiert Zumtobels neue SUPERSYSTEM integral collection

Licht und die Architektur stehen im Vordergrund, während sich das Lichtsystem dahinter als stiller Protagonist zurückhält – so wirkt eine Inszenierung mit SUPERSYSTEM integral collection von Zumtobel. Unsichtbar, magisch, faszinierend. Wie lässt sich ein so dezentes, zurückhaltendes Lichtsystem anschaulich vermitteln? Harald Gründl, Designer von EOOS, präsentierte an zwei Abenden im Januar in Wien und Dornbirn die Vielseitigkeit und das Besondere der Kollektion mittels eigens entwickelten Wandreliefs.

Live-Event in Dornbirn [Bild: Matthias Rhomberg]

Live-Event in Dornbirn [Bild: Matthias Rhomberg]

Live-Event in Wien [Bild: Matthias Rhomberg]

Live-Event in Wien [Bild: Matthias Rhomberg]

Die SUPERSYSTEM integral collection von Zumtobel gibt Lichtplanern ein Werkzeug für exzellente Lichttechnik an die Hand, darauf ausgerichtet, die Lichtquelle nahezu unsichtbar zu machen. Das Programm wird seinem Namen in jeglicher Hinsicht gerecht. Entworfen wurde es von EOOS, die ihre Arbeitsweise selbst als „poetische Analyse“ beschreiben. Gründer des Studios sind Martin Bergmann, Gernot Bohmann und Harald Gründl, die Zumtobel schon seit etlichen Jahren als Designer unterschiedlichster Lichtlösungen zur Seite stehen.



An zwei Abenden tauchten die Gäste in die gemeinsame Geschichte ein, die vor rund 15 Jahren begann. Im Zuge eines innovativen Shop-Designs entstand die erste Lichtidee, der VIVO Strahler, gefolgt von dem LED Strahler TEMPURA, eines der ersten farbveränderlichen LED-Strahler, über LIVIANO, DISCUS und Notlichtsystemen, dem LED-Relaunch von VIVO, dem Strahler FACTOR bis hin zum diesjährigen Highlight SUPERSYSTEM integral collection.

Auch die SUPERSYSTEM integral collection ist die Fortsetzung einer einmaligen Erfolgsgeschichte. Die bereits vor einigen Jahren gelaunchte Pionierkollektion SUPERSYSTEM und die Produktfamilie SUPERSYSTEM II sind gekennzeichnet durch die Miniaturisierung der LED-Strahlerköpfe. Die logische Weiterentwicklung des Systems besteht in der Integration der Lichtköpfe in den Lichtkanal, woraus sich der Name SUPERSYSTEM integral collection ableitet.

Licht kann man schwer beschreiben – Licht muss man erleben. Aus diesem Grund hat Zumtobel im Januar an zwei Terminen den Gestalter der SUPERSYSTEM integral collection, Harald Gründl, zum Vor Ort-Event in die Zumtobel-Lichtforen eingeladen. Am 24. Januar wurde in Wien und am 31. Januar in Dornbirn die neue Produktfamilie mit all ihren Möglichkeiten vorgestellt. Durch die einmalige Präsentation des Lichtsystems in Architekturfragmenten wurde SUPERSYSTEM integral collection für die Besucher noch greifbarer und testbar.

1,5 x 1,5 m hohe Wandelemente visualisierten den Einbau in einer Sichtbetonfuge, die Integration in einer Holzlamellendecke und die scheinbare Auflösung in schwarz verputzem Gipskarton. Ein L-förmiges Element von SUPERSYSTEM integral collection schloss die Inszenierung an der Stirnwand ab. So konnten die Besucher bequem in Griffhöhe die einfache und durchdachte Montage und Demontage auf der zugrundeliegenden 3-Phasenstromschiene testen. Harald Gründl demonstrierte auch die revolutionären Innovationen des neuen Systems, eine neue Art der kardanischen Akzentbeleuchtung. Erstmals ist es gelungen, eine extrem hohe Flexibilität durch synchron kippbare Reflektoren in Kanalrichtung und einer um 90° schwenkbarer Lichteinheit quer zur Kanalachse anzubieten.

Das Ergebnis ist einmalig – Licht wie Magie. Dazu gemacht, Atmosphäre zu schaffen. In der Praxis – ob in Museum, Arbeitsumgebung oder Showroom – muss Licht unzählige Aufgaben erfüllen: vom Spot bis zur indirekten Raumbeleuchtung. Wo sonst mehrere Lichtlösungen herhalten, kann nun SUPERSYSTEM integral collection die Lösung sein. Auch bestehende Stromschienen können neu adaptiert werden. Zum Produktportfolio gehören die dreh- und schwenkbare Akzentbeleuchtung, lineare kardanische Leuchten, Einbauleuchten für die horizontale Beleuchtung und eine vertikale Beleuchtung mit Wandflutung. Alle Lichtinstrumente des Systems verschwinden im Lichtkanal: Übrig bleibt nur das pure Licht.

Die anwesenden Lichtdesigner, Planer und Architekten ergriffen die Chance und diskutierten mit dem Designer Harald Gründl. Der direkte Austausch ist auch während der Produktentwicklung bereits Teil der Kultur Zumtobels – nur so können maßgeschneiderte, avantgardistische Designlösungen wie die SUPERSYSTEM integral collection entstehen.

Mit EOOS verbindet Zumtobel eine über Jahre hinweg andauernde Partnerschaft. Allein über 130 internationale Designpreise, wie beispielsweise den Good Design Award, den iF Design Award oder den Red Dot Design Award, hat das Designertrio inzwischen für Möbeldesign, Shop-Gestaltung und Produktdesign erhalten. Gernot Bohmann, Marin Bergmann und Harald Gründl lernten sich während des Studiums an der Wiener Universität für angewandte Kunst kennen und gründeten 1995 in Wien ihr eigenes Studio EOOS. Seitdem arbeiten sie für Premiumbrands wie Armani, Adidas, Alessi, Bulthaup, Dedon, Duravit, Walter Knoll, Laufen – und eben Zumtobel. EOOS sind mit einer poetischen Installation die Vertreter Österreichs auf der XXII. Triennale di Milano, die vom 1. März bis 1. September 2019 mit dem Thema “Broken Nature: Design Takes on Human Survival” in Mailand stattfindet.

Es folgen auf die ersten beiden Veranstaltungen in Österreich weitere Stationen der erfolgreichen neuartigen Produktvorstellung. Bereits am 27. März 2019, zur Wiedereröffnung des adaptierten Zumtobel Lichtzentrums Zürich, wird die SUPERSYSTEM integral collection ebenfalls in der Schweiz vorgestellt, darauf sollen Berlin, Frankfurt, Paris und Mailand folgen.




 
 

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