31. Oktober 2018

Vierfaches Grauen zu Halloween

Am vergangenen Wochenende startete der Leipziger Freizeitpark Belantis sein diesjähriges Halloween-Spektakel. Die Planung der Lichttechnik der insgesamt vier spektakulären Grusellabyrinthe übernahm Wolfgang "Kuni" Kunwald (BDL-Lichttechnik), der sich für Scheinwerfer von Chauvet Professional entschied.

[Bild: Belantis/ Chauvet/ BDL]

[Bild: Belantis/ Chauvet/ BDL]

[Bild: Belantis/ Chauvet/ BDL]

[Bild: Belantis/ Chauvet/ BDL]

Das wohl größte Event zur Halloween-Saison in Mitteldeutschland findet derzeit im Leipziger Freizeitpark Belantis statt und bietet den Besuchern von jeweils 10 bis 20 Uhr neben jeder Menge bizarrer Gestalten und herbstlich- schaurigen Dekorationselementen auch eine extra Portion Gruselspaß.



Dafür wurden vier spektakuläre Grusellabyrinthe errichtet, in denen zum Leben erweckte Mumien, blutrünstige Zombies oder schaurige Märchenfiguren ihr Unwesen treiben und fesselnde Schauergeschichten erzählt werden - lichttechnisch in Szene gesetzt von Wolfgang "Kuni" Kunwald von BDL-Lichttechnik.

„Halloween ist für uns ein großartiger Saisonabschluss und ein Fest für die gesamte Familie, denn es wird für alle Altersstufen etwas geboten“, erläutert Belantis-Geschäftsführer Bazil El Atassi. „In diesem Jahr können wir erstmals auch den furchtlosen Erwachsenen Nervenkitzel bereiten und freuen uns, dass die lichttechnische Inszenierung diesen Gruselfaktor passend unterstützt.“

Denn neben hunderten Skeletten, unzähligen Litern Kunstblut, kilometerweise Spinnweben, zahlreichen Fantasiekreationen und mehr als 30 mitwirkenden "Live-Erschreckern" sorgt vor allem die Lichttechnik dafür, dass den Gästen das Blut in den Adern gefriert. Die vier Horrorattraktionen ("Düsterer Märchenwald", "Fluch des Imhotep", "Grabkammer des Schreckens" und "Irrgarten des Grauens") haben dabei unterschiedliche Altersbeschränkungen.

El Atassi erläutert seine Entscheidung für Chauvet Professional: "Ein wichtiger Faktor ist der Energieverbrauch: Bei einem stetigen Zuwachs an Attraktionen in unserem Park sind wir natürlich an einem geringen Stromverbrauch jeder einzelnen Station bemüht, um kosteneffizient zu arbeiten. Aus diesem Grund kamen nur LED-Scheinwerfer in Frage. Bei der Entscheidung, welche LED-Scheinwerfer es sein sollten, haben wir uns mit Wolfgang Kunwald im Vorfeld über die Zielsetzung der einzelnen Grusel-Attraktionen intensiv ausgetauscht. Dabei ging es vor allen Dingen darum, die eigenen Ideen und Bilder im Kopf auf das am besten Machbare herunter zu brechen.

Wolfgang "Kuni" Kunwald ergänzt: "Dabei war uns neben einem geringen Stromverbrauch auch die entsprechende Leistung wichtig. Außerdem wollten wir für Schwarzlicht/UV-Effekte keine zusätzlichen Scheinwerfer installieren. Eine weitere Anforderung: Die Scheinwerfer mussten outdoorfähig sein, da in der Pyramide, in der unsere Grusellabyrinthe aufgebaut wurden, immer ein gewisses Maß an Spritzwasser und Feuchtigkeit wegen der ebenfalls dort befindlichen Wildwasserfahrattraktion vorhanden ist. Nicht zuletzt war eine Weiternutzung der Scheinwerfer in jeglichem Bereich - ob zu Events oder weiteren neuen Outdoor-Attraktionen - zwingende Voraussetzung."

Ausschlaggebend war laut El Atassi letztlich die Empfehlung durch Kuni sowie die kurzfristige Lieferbarkeit, die ein zeitlich knapp kalkuliertes Projekt wie dieses mit sich bringt. "Mit der Entscheidung für Chauvet bin ich sehr zufrieden. Alles spielt so, wie es soll, und unsere neuen Attraktionen werden von den Gästen sehr gut angenommen. Ich bin mit der Atmosphäre in den Labyrinthen sehr zufrieden."

Insgesamt verbaute BDL 50 Chauvet Professional Colordash H7 IP. "Die Wahl habe ich recht schnell getroffen", sagt Kuni. "Die H7 IP haben IP65. Doch es gab weitere Vorteile. Aufgrund der vorher angedachten Bauhöhe der Labyrinthe musste der Abstrahlwinkel zwischen 20° und 25° liegen - allerdings sollte auch noch ein wenig 'Nebenlicht' mitspielen. Es war also nicht der totale Spot gefragt, sondern ein guter Beam, um die Aufmerksamkeit der Besucher auf einen Punkt zu lenken ohne dabei den Rest des Raumes lichttechnisch untergehen zu lassen. Wir haben verschiedene Scheinwerfer getestet, danach war der H7 IP für uns gesetzt."

In der ersten Planung wollte das Team von BDL mit der Farbe "Amber" im ägyptischen Teil arbeiten, und Chauvets H7 IP liefert genau diese Farbe. Zudem wiegt er sehr wenig, was bei den extrem dünnen Wänden des Labyrinths unbedingt zu beachten war: "Bei mehr Gewicht wären die Befestigungen aus den Wänden gebrochen", lacht Kuni.

Weitere Auswahlkriterien waren im Planungsprozess RDM (Remote Device Management = Geräte-Fernverwaltung) sowie die Möglichkeit, die Frequenz der Plus-Weiten-Modulation (PWM) der Scheinwerfer einzustellen. Das alles passte laut Kuni perfekt: "Ich kann nur sagen: Hut ab. Die Scheinwerfer machen genau das, wofür sie ausgesucht worden sind, nicht mehr, aber definitiv auch nicht weniger. Es zahlt sich immer aus, mit Profis zu arbeiten - und das Team von Chauvet besteht aus Profis."




 
 

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