Demnach wurden wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen für den österreichischen Lichtkonzern ermittelt, die sich aus den eigenen Geschäftsaktivitäten, den Erwartungen der Stakeholder sowie relevanten Trends und Einflussfaktoren ergeben.
„Der diesjährige Bericht beleuchtet die Zumtobel Group aus zwei Perspektiven: Welche Auswirkungen hat unsere Geschäftstätigkeit auf Mensch und Umwelt, und wie beeinflussen neue Regulatorik, sich verändernde Kundenanfragen und der Klimawandel das Unternehmen? Auf dieser Grundlage wurden in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen die Fortschritte in den Bereichen Net-Zero, Kreislaufwirtschaft und Partner der Wahl erörtert. Gemeinsam mit unseren Lieferanten und Kunden konnten wir weitere nachhaltige Lösungen erarbeiten – eine erfreuliche Entwicklung, die unserem Anspruch vorauszugehen entspricht und signifikanten Mehrwert für uns und unsere Kunden generiert“, so Sebastian Gann, Sustainability Director bei der Zumtobel Group.
Messbare Erfolge
Im vergangenen Geschäftsjahr wurden die zuvor eingereichten Reduktionsziele durch die international anerkannte Science Based Targets initiative bestätigt. Die kontinuierliche Optimierung energieintensiver Prozesse führte zu einer Reduktion der Scope 1 und 2 Emissionen von 9 %. Des Weiteren wurden mit Zumtobels TECTON II und Thorns Avenue die Circular Design Rules, sprich zirkuläres Produktdesign, erfolgreich umgesetzt: Die zweite Generation des Lichtbandsystems TECTON bietet die Möglichkeit einer Wiederaufbereitung, während die vollständig zerlegbare Außenleuchte Avenue einen Recyclinganteil von 69 % aufweist. Die Technologiemarke Tridonic zeigt mit ihrem Sustainable Demonstrator, wie energieeffiziente und nachhaltige Technologie aussehen kann. Durch die Einführung einer „Diversity, Equity & Inclusion“-Strategie konnte die Zumtobel Group ihre Position als Partner der Wahl weiter stärken.
Nächste Schritte
Auf dem Weg zu Net-Zero soll die Inbetriebnahme der neuen PV-Anlage in Spennymoor (UK) einen weiteren Beitrag zur langfristigen Emissionsreduktion leisten. Bei der Gestaltung nachhaltiger Produkte soll der Anteil recycelter sekundärer Komponenten, Produkte und Materialien sukzessive von 28 % auf 33 % gesteigert werden. Als Partner der Wahl liegt der Fokus des Lichtkonzerns im neuen Geschäftsjahr auf der Stärkung der Mitarbeitenden durch ein erweitertes Trainingsangebot wie auch der Weiterentwicklung zirkulärer Geschäftsmodelle.
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