Tridonic flankiert diesen Schritt technologisch: Das neue D4i-LED-Treiber-Portfolio integriert den ab sofort geforderten Überspannungsschutz. Leuchtenhersteller erhalten damit eine normkonforme und installationsfreundliche Basis, um klassische Designs fit für die Smart City zu machen.
Bei klassischen Straßenleuchten, etwa im Formfaktor „Kobra-Kopf“, lassen sich Sensoren und Kommunikationsknoten direkt an den Oberflächen des Leuchtenkopfs montieren. Der DALI-Bus verlässt den Leuchtenkopf in diesem Fall nicht.
Bei dekorativen und historischen Leuchten ist eine Montage von Sensoren und Kommunikationsknoten am Leuchtenkopf jedoch oft baulich nicht möglich oder ästhetisch unerwünscht. Die neue Edition 4 des Zhaga Book 18 spezifiziert daher Anforderungen an sogenannte „Bracket-ready luminaires“. Hierbei kann ein mechanisches Modul (Bracket) mit bis zu zwei Zhaga-Fassungen separat am Laternenmast installiert werden. Architekturbedingt muss der DALI-Bus den Leuchtenkopf verlassen, um das Bracket anzubinden. Die langen Kabel im Leuchtenmast bergen das Risiko, dass Spannungsstöße (Surges) auf den Versorgungsleitungen in die Kommunikationsleitungen eingekoppelt werden und die verbundenen D4i-Schaltkreise schädigen.
Normkonforme Sicherheit durch integrierten Überspannungsschutz
Um die Systemzuverlässigkeit zu gewährleisten und Ausfälle zu verhindern, schreibt das Zhaga-Book 18 Edition 4 einen Überspannungsschutz für das Kommunikationssystem zwingend vor. Neben einem SPD (Surge Protection Device) in der Masthalterung („bracket“) zum Schutz der eingesteckten Sensoren muss zwingend auch im Leuchtenkopf ein SPD zum Schutz des D4i-Busses implementiert sein.
Leuchtenhersteller stehen vor der Wahl: Entweder sie verbauen ein separates SPD, das den Standard DALI Part 152 erfüllt, oder sie nutzen Betriebsgeräte, die den Überspannungsschutz gemäß DALI Part 151 bereits integriert haben.
Tridonic erleichtert Leuchtenherstellern das Design von Leuchten erheblich. LED-Treiber des SNC-Portfolios haben den geforderten Überspannungsschutz gemäß DALI Part 151 standardmäßig integriert. Damit entfällt die Notwendigkeit, ein separates SPD im oft eng bemessenen Kopf historischer Leuchtendesigns unterzubringen. Die integrierte Lösung stellt sicher, dass die Leuchten die Anforderungen der Zhaga-Zertifizierung für „Bracket-ready luminaires“ auf Anhieb erfüllen. Leuchtenhersteller vermeiden aufwendige Konstruktionen, senken die Verkabelungskomplexität und minimieren Fehlerquellen bei der Montage.
„Städte stehen vor dem Spagat, ihre historische Identität zu bewahren und gleichzeitig eine zukunftsfähige, digitale Lichtinfrastruktur aufzubauen“, erklärt Barbara Fritsch, Produktmanagerin Outdoor von Tridonic. „Mit unseren Treibern mit integriertem Überspannungsschutz wird die Komplexität des Leuchtendesigns reduziert, damit sich unsere Partner voll auf das Design und die Skalierung ihrer Smart-City-Lösungen konzentrieren können.“
Lichtinfrastruktur für den globalen Kunstmarkt –...
Wie moderne Beleuchtung Spielfelder dauerhaft...
Luce&Light beleuchtet die Uferpromenade von...
Fonroche Lighting, einer der weltweit führenden...
Kosten und Zeitaufwand zu einem Bruchteil...
Stefan Bauer-Gager wird neuer Geschäftsführer,...
Ob als einzelner Lichtpunkt oder als harmonisch...
Mehr Licht, mehr Effizienz, besseres Wachstum -...
Der APC Ethernet Link von ESYLUX - Durch den APC...
Neue Light Studios in London und Madrid fördern...
Mit dem AI Companion Lighting Robot Elix...
Produktionsstandort im polnischen Piła erweitert...