Seit seiner Gründung im Jahr 1948 hat sich das Familienunternehmen mit Sitz in Hamburg und Dörverden-Hülsen auf technisch anspruchsvolle, robuste Lichtlösungen spezialisiert, die auf ganz spezielle Umgebungen zugeschnitten sind. Dazu zählen beispielsweise Industrie- und Produktionshallen, Bahnsteige und Verkehrsbauten, Werkstätten, Parkhäuser, Fassaden, Waschanlagen, Schwimmbäder, Straßentunnel und Unterführungen.
Und auch im maritimen Bereich gab es in der Vergangenheit bereits zahlreiche Berührungspunkte, so kommen NORKA Produkte auf Seebrücken, in Schleusen, an Schiffsanlegern und in anderen Hafenanlagen zum Einsatz. Vereinzelt finden sich NORKA Leuchten bereits jetzt auch auf kleinen Fähren und Schleppern oder in den Verteilerschränken der Polarexpedition MOSAiC. Bereiche, in denen sowohl Seewasserbeständigkeit, UV-Beständigkeit, Wasserdichtigkeit und technische Zuverlässigkeit unabdingbar sind.
„NORKA ist bekannt für wasserdichte, robuste Leuchten mit hervorragender Lichtqualität. Uns erscheint es naheliegend unser Produktportfolio Richtung Schiffs- und Off-Shore-Beleuchtung auszuweiten und damit ein neues Marktsegment zu erschließen“, sagt Florian Schönfeld, NORKA Geschäftsführer Bereich Vertrieb und Marketing.
Das Unternehmen hat dafür eine neue Stelle geschaffen und einen Fachmann mit langjähriger Berufserfahrung ins Boot geholt: Nikolas Schuster ist der neue Marine Segment Manager und wird bei NORKA den Bereich der Schiffsbeleuchtung aufbauen.
Die ersten Ergebnisse werden bereits vom 1. bis 4. September 2026 in Hamburg auf der SMM, der weltweit führenden Fachmesse der Schifffahrtsbranche, zu sehen sein. Auf seinem Messestand in Halle B6/531 präsentiert NORKA u. a. die flache Langefeldleuchte GENF mit zwei schwenkbaren Reflektoren sowie die Rohrleuchten BERN MARITIM und ZUG MARITIM, bei denen die maritimen Anforderungen im Mittelpunkt standen. Ausführungen der Leuchte ZUG wurden bereits zur Beleuchtung der Seezeichen an der Hafeneinfahrt von Cuxhaven ebenso wie in den Einbautaschen im Beton der Kaimauer verbaut. Sie findet sich auch in weiteren Häfen und an Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals.
Die äußerst robuste Konstruktion der ZUG LED entspricht den Schutzarten IP 65, IP 66 und IP67, ist bis 20 m druckwasserdicht gemäß Schutzart IP 68 und aufgrund der hohen Schutzart IP 69K für die Reinigung per Hochdruckreiniger geeignet. Neben ihrer Wasserdichtigkeit zeichnen sich die Leuchten durch ihre Korrosionsbeständigkeit und Vibrationsfestigkeit sowie die Beständigkeit bei hohen Temperaturen aus. Für die Leuchtentypen BERN und ZUG ist das DNV-Type-Approval eingeleitet.
„Mit unserem ENEC- und VDE-Zertifizierungen haben wir den Großteil der erforderlichen Nachweise für das angestrebte Type-Approval bereits erbracht“, erläutert Nikolas Schuster. „Und auch die verbleibenden Anforderungen werden wir problemlos erfüllen und belegen können. Unser hausinternes Labor verfügt über alle nötigen Prüfanlagen und seit kurzem auch über eine Salznebelkammer“, bestätigt der Marine Segment Manager. Der neue Teststand erzeugt korrosive Umweltbedingungen, um die Auswirkungen von Meeresklima oder Streusalz beschleunigt testen zu können.
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