01. Juni 2018

Projekt des Monats
Juni 2018

MB-Museum - Imposante Architektur mit strahlendem Empfang

Schon das imposante Gebäude des Mercedes-Benz Museums ist beeindruckend, doch die lückenlose Darstellung von mehr als 130 Jahren Geschichte des Automobils ist absolut einzigartig. Auf neun Ebenen mit 16.500 Quadratmetern Fläche sind 160 Fahrzeuge und insgesamt mehr als 1.500 Exponate zu sehen. In verschiedenen Projektabschnitten wurde die Beleuchtung sukzessive von Halogenmetalldampfstrahlern auf moderne LED-Strahler umgestellt.

[Bild: Daimler AG]

[Bild: Daimler AG]

[Bild: Daimler AG]

[Bild: Daimler AG]

[Bild: Daimler AG]

[Bild: Daimler AG]

[Bild: Daimler AG]

[Bild: Daimler AG]

[Bild: Sylvania Deutschland GmbH]

[Bild: Sylvania Deutschland GmbH]

Vorhang auf für das 1886 von Carl Benz erfundene Automobil: Das Museum lässt seine Geschichte und Geschichten zum Zusammenhang von Technik und Alltag, von Zeitgeschichte und populärer Kultur lebendig werden. Hauptdarsteller sind dabei mehr als 160 Fahrzeuge aller Art. Ihre Reihe reicht von einigen der ältesten Automobile der Geschichte über legendäre Rennwagen bis hin zu Forschungsfahrzeugen. Diese einzigartige Welt des Automobils ist in zwei Rundgänge gegliedert, die den Erzählsträngen „Mythos“ und „Collection“ folgen.

Imposante Architektur - strahlender Empfang

Das Mercedes-Benz Museum verknüpft eine elegante Erscheinung mit einer einzigartigen Struktur auf Basis einer Doppelhelix. Alles an dieser Architektur ist im Fluss: Es gibt weder geschlossene Räume noch gerade Wände. Ohne Stützen spannen sich 33 Meter weite Decken und keine der 1.800 dreieckigen Fensterscheiben gleicht der anderen. Über dem Eingang steht weit sichtbar der Schriftzug „Mercedes-Benz Museum“, der seit neuestem durch LED-Strips von Sylvania hell erstrahlt. Illuminiert wird er durch eine Sonderlösung mit doppelten LED-Stripes, die sich ganz einfach über eine App steuern lassen. Dahinter verbirgt sich die Lichtsteuerung Casambi, die durch ihre kompakte Bauform in nahezu alle Leuchtensysteme passt und via Bluetooth adressiert wird.


Der Klassiker für Museen: Concord Beacon Muse

In einem ersten Step wurde die Beleuchtung der sieben Mythos-Räume erneuert. Auf diesen Ausstellungsflächen sind Schätze von der Erfindung des Automobils über die Wunderjahre mit ihrer Form und Vielfalt bis hin zu den Silberpfeilen zu sehen. Bisher kamen hier Halogenmetalldampf-Strahler zum Einsatz, die nicht mehr zeitgemäß waren. Auf der Suche nach modernen und energieeffizienten LED-Leuchten wurde man bei Sylvania fündig. Die Strahler der Beacon Muse Reihe sind prädestiniert für die Museumsbeleuchtung. Die Exponate in den Mythos-Räumen werden mit der Variante Beacon Muse XL LED in Szene gesetzt. Sie zeichnet sich nicht nur durch modernste LED-Technologie aus. Bemerkenswert ist die Anwendung der bewährten Prinzipien des Linsenbaus, die den Strahler justierbar machen. Der skalierte Softtouch-Einstellring ermöglicht eine stufenlose Justierung des Lichtkegels von 10° Spot auf bis 70° Flood, ganz ohne den Einsatz von Linsen, Reflektoren oder Werkzeugen. Die Leuchte wurde konsequent für den Einsatz in Museen, Galerien und Shops entwickelt, die eine sehr hohe Lichtqualität erfordern. Hier überzeugt Beacon Muse XL LED auch mit einem hervorragenden Farbwiedergabeindex von Ra97 sowie mit einem R9 Wert von 90. Die Leuchte ist um 355° drehbar und bietet aus ihrer festen Position eine fast vollständige Rundum-Abdeckung mit Licht.

Sonderlösung für die „Collection“-Flächen
Diese vier Ausstellungsräume sind den Bereichen Lasten, Reisen, Helfer und berühmten Persönlichkeiten gewidmet. Auf drei Plattformen sind Nutzfahrzeuge jeglicher Art zu sehen. Bei der „Galerie der Namen“ werden außergewöhnliche Automobile präsentiert, die im Besitz von namhaften Persönlichkeiten waren. Mercedes-Benz stand und steht noch heute für den Inbegriff von Eleganz, Wertigkeit und Ansehen. Bis heute vertrauen Könige, Kanzler und Präsidenten, Päpste und Filmstars, Persönlichkeiten aus Sport und Showbusiness den Fahrzeugen der Marke mit dem Stern. Diese elegant gestalteten Ausstellungsflächen werden von einer eigens konstruierten Decke mit eingelassenen Lichtwaben in ca. vier Meter Höhe überspannt.

Bei der Erneuerung der integrierten Halogenmetalldampfleuchten konnten keine LED-Strahler von der Stange eingesetzt werden – hier war eine individuelle Entwicklung in Sachen Form und Befestigungstechnik gefragt. Sylvania zeichnete sich auch hier als zuverlässiger Partner aus und entwickelte einige Prototypen, die vor Ort getestet wurden. Den Zuschlag bekam die Sylvania Cloud Sonderleuchte mit zwei Leuchteneinsätzen, die mit 10° oder 30° jeweils für optimale Strahlungswinkel sorgen. Darüber hinaus stehen Skulpturlinsen zur Verfügung, die einen ellipsenförmigen Lichtkegel erzeugen. Linsen, Farbfilter und Reflektoren lassen sich werkzeuglos ganz einfach austauschen. Diese flexiblen LED-Strahler aus Aluminium sind um 180 Grad schwenkbar. Sie erfüllen alle geforderten Maßgaben an Lichtleistung, Energieeffizienz, Langlebigkeit und Wärmelast. Der Leuchtenlichtstrom von 6.000 lm mit einer Lichtfarbe von 2.700 K und der Farbwiedergabeindex von Ra97 schaffen den Spagat zwischen behaglicher Atmosphäre für den Besucher, exzellenter Ausleuchtung und realistischer Farbwiedergabe der Exponate. Die bisherigen Strahler benötigten eine Systemleistung von 150 W während die neue LED-Technologie mit 80 W fast die Hälfte Energie einspart. Darüber hinaus sind die neuen Spotlights mit einer Lebensdauer von 50.000 Stunden (L70) extrem wartungswarm.

„Es waren vielfältige Kriterien, die wir an die neue Beleuchtung stellten. Mit Sylvania haben wir einen Partner gefunden, der uns mit seinen Lichtlösungen aus dem normalen Portfolio sowie mit den Sonderanfertigungen voll und ganz überzeugt hat. Es gibt noch keine genauen Zahlen zur Energieeinsparung, dafür ist es noch etwas zu früh, aber ich kann heute schon sagen, dass sich der Return of Investment sehr schnell einstellt. Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt der LED-Beleuchtung ist die Langlebigkeit, welche die Wartung reduziert. Das setzt Kapazitäten frei, die wir an anderer Stelle nutzen können“, so Marcel Boenigk, Projektleiter Technischer Betrieb der Mercedes-Benz Museum GmbH.




 
 

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